{"id":48929,"date":"2010-03-30T15:12:57","date_gmt":"2010-03-30T13:12:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iemj.org\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/"},"modified":"2021-12-08T14:49:25","modified_gmt":"2021-12-08T13:49:25","slug":"le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/","title":{"rendered":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE"},"content":{"rendered":"<p>Die Klezmer ist eine instrumentale Festmusik, welche einst in den j\u00fcdischen Gemeinschaften Osteuropas zur Begleitung von Hochzeiten oder fr\u00f6hlichen religi\u00f6sen Festen, wie dem<em> Purim<\/em>-Fest, der Tora-Feier (Simhat Torah) oder auch der Synagogen-Einweihung, gespielt wurde. Wie ein Gro\u00dfteil der j\u00fcdischen Musiktraditionen, handelt es sich auch bei der Klezmer um eine Exilmusik <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_1');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_1');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_1\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[1]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_1\" class=\"footnote_tooltip\">Wie kann vergessen werden, dass das j\u00fcdische Volk mehr als die H\u00e4lfte seiner Existenz au\u00dferhalb seiner nativen Heimat verbracht hat? Bis zu dem Punkt, dass der griechische Begriff \u201eDiaspora\u201c&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_1');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_1').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_1', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. Die Klezmer wurde stark gepr\u00e4gt von ihrer geographischen und kulturellen Umgebung. In Osteuropa, einem Konglomerat von V\u00f6lkern und Sprachen, waren diese Umgebungen \u00fcberaus flie\u00dfend. Die Klezmer-Musik entlieh da und dort Elemente und schuf so eine umfangreiche und vielf\u00e4ltige Musik-Praxis, welche sich \u00fcber die Zeit entwickelt hat und noch immer entwickelt.<\/p>\n<p>Um das Klezmer-Ph\u00e4nomen verstehen zu k\u00f6nnen, muss untersucht werden, wie ein musikalisches Genre entsteht, sich ver\u00e4ndert und \u00fcber die Zeit hinweg entwickelt. Dar\u00fcber hinaus muss die Musik auch in ihrem Kontext verstanden werden, d.h. die Musik wie sie in einer bestimmten Gesellschaft besteht und welche Wechselwirkungen es zwischen Musik und Gesellschaft zwangsl\u00e4ufig gibt.<\/p>\n<p><strong>Etymologie<\/strong><br \/>Der Begriff\u00a0\u201eKlezmer\u201c leitet sich vom Hebr\u00e4ischen \u201eKli zemer\u201c ab, was so viel wie \u201eInstrument des Gesangs\u201c bedeutet. Erstmals wird der Begriff in einem Manuskript des Trinity College von Cambridge aus dem 16. Jahrhundert verwendet, in welchem sich \u201eKlezmer\u201c erstmals nicht auf das Instrument, sondern auf den Musiker bezieht <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_2');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_2');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_2\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[2]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_2\" class=\"footnote_tooltip\">Ein nicht unbedeutender Teil der Dokumentation des vorliegenden Artikels entstammt der Internetseite von Michel Borzykowski (http:\/\/borzykowski.users.ch), welcher eine bemerkenswerte Synthese-Arbeit&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_2');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_2').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_2', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. Die urspr\u00fcngliche Bedeutung des Begriffs ist abwertend, da \u201eKlezmer\u201c umgangssprachlich einen Dieb oder einen Kriminellen bezeichnet. Im fr\u00fchen 20. Jahrhundert wurde der Begriff verwendet, um einen autodidaktischen Musiker zu beschreiben, welcher Volksmusik nach dem Geh\u00f6r spielte. Der in Polen geborenen S\u00e4nger Shalom Berlinski (1918-2008) meinte: \u201eVon 1920-30 gab es noch keinen klar definierten Begriff f\u00fcr Hochzeitsmusiker. Der Begriff \u201eKlezmer\u201c \u2013 der doch heute in allen m\u00f6glichen Situationen verwendet wird \u2013 war eine abwertende Bezeichnung f\u00fcr eine armselige Person, welche vulg\u00e4re und unkultivierte Musik spielte. Klezmer waren keine sehr beliebten Musiker. Im Spiel f\u00fcgt ein jeder Musiker der Musik seine eigene Harmonie und was immer ihm eben in den Sinn kam oder ihn inspirierte, hinzu.\u00a0 Es war nicht viel wert, es war gar nichts wert\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_3');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_3');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_3\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[3]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_3\" class=\"footnote_tooltip\">Interview mit dem Kantoren Shalom Berlinski (1918-2008), gef\u00fchrt am 24. September 2003, aufgenommen von H. Roten.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_3').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_3', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. Heutzutage ist der Begriff f\u00fcr den Musiker zu einer lobenden Bezeichnung geworden. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff nun auch die traditionelle j\u00fcdische Musik Osteuropas, sowie ihre zeitgen\u00f6ssischen Derivate.<\/p>\n<p><strong>Historischer Hintergrund<\/strong><br \/>Die heutigen\u00a0Klezmer stehen in der Nachfolge der j\u00fcdischen Wandermusiker, deren Spuren bis in die R\u00f6merzeit zur\u00fcckreichen. Bis zum sp\u00e4ten Mittelalter schlossen sich viele Juden, der universellen Klasse der Akrobaten und anderer Unterhaltungsk\u00fcnstler an. Paradoxerweise garantierte ihnen ihr niedriger sozialer Status als Musiker, eine gewisse Form von Nachsicht, welche ihren wohlhabenderen Mitreligi\u00f6sen nicht zustand. Es finden so j\u00fcdische Musiker, sowohl in Verbindung mit H\u00f6fen christlicher K\u00f6nige wie auch mit H\u00f6fen muslimischer Kalifen, Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<p>Die j\u00fcdischen Spielleute und Gaukler boten ein internationales Repertoire dar, welches haupts\u00e4chlich aus Liedern, Instrumentalst\u00fccken, aber auch Rezitationen von langen Epen und verschiedenen Arten von Gedichten bestand. Im 13. Jahrhundert spielten sie gemeinsam mit den provenzalischen Troubadoure, mit den Trouv\u00e8res aus Nordfrankreich und den Minnes\u00e4ngern aus den L\u00e4ndern jenseits des Rheins.<\/p>\n<p>Ab dem 16. Jahrhundert wurde die instrumentale Spielart der Klezmer stark eingeschr\u00e4nkt, einerseits durch zivile Beh\u00f6rden, die nur einer begrenzten Anzahl von Musikern eine Spiel-Erlaubnis erteilten (in Metz waren im 17. Und 18. Jahrhundert nur drei Musiker \u2013 vier, bei Hochzeiten \u2013 erlaubt), andererseits durch die j\u00fcdische Religionsbeh\u00f6rde selbst, welche die Begeisterung der Gl\u00e4ubigen von dieser nicht mit der j\u00fcdischen Ethik konformen Musik, mit Argwohn betrachtete.<\/p>\n<p>Dennoch wurden die Klezmer regelm\u00e4\u00dfig von Gemeinschaften eingeladen, bei verschiedenen festlichen Anl\u00e4ssen zu spielen. In Prag, wo die Klezmer eine richtige Gilde bildeten, herrschte ein reges musikalisches Leben. Der Sabbatbeginn war der Anlass f\u00fcr an Konzerte anmutende Vorspiele geistlicher Musik. So gab es in Prag beispielsweise 1678 eine gro\u00dfe Prozession mit mehr als zwanzig Instrumentalisten, einem Chor bestehend aus Kantoren und Hilfskantoren und zwei Ch\u00f6ren der Gemeinde. Au\u00dferdem wurden die Klezmer f\u00fcr Feste ben\u00f6tigt, welche die Gemeinschaft zu Gunsten des regierenden Kaisers gab. Doch derlei Anl\u00e4sse gab es nicht alle Tage. Damit der j\u00fcdische Berufsmusiker seinen Lebensunterhalt verdienen konnte, trat er daher auch f\u00fcr ein christliches Publikum auf.\u00a0 Demnach agierten die Klezmer als Br\u00fcckenbrauer zwischen der j\u00fcdischen und der nicht-j\u00fcdischen Welt. So ergab es sich, dass j\u00fcdische Musiker in lokalen Orchestern und nicht-j\u00fcdische Musiker in j\u00fcdischen Orchestern, welche <em>kapelyes<\/em>, <em>kompaniye<\/em> oder <em>orkestr <\/em>genannt wurden, spielten. Es entstand so ein tagt\u00e4glicher musikalischer Austausch, zwischen Juden und dem Fahrenden Volk <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_4');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_4');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_4\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[4]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_4\" class=\"footnote_tooltip\">Dieser Austausch zwischen Juden und dem Fahrenden Volk ist das Ergebnis eines gemeinsamen Schicksals (gleicher niederer sozialer Status, Wanderleben), sowie einer Vorliebe f\u00fcr orientalisch&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_4');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_4').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_4', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>.<\/p>\n<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wanderten Hundertausende von Juden aus Mittel- und Osteuropa auf der Flucht vor Pogromen und Elend in die Vereinigten Staaten aus. Unter ihnen waren viele Musiker, welche in Theatern, Kabaretts, Hotels, Caf\u00e9s, im Zirkus und sp\u00e4ter auch in Kinos, Arbeit fanden. Die amerikanisch-j\u00fcdische Gemeinschaft war weiterhin auf der Suche, nach Klezmer-Musiker f\u00fcr Hochzeiten und andere traditionelle Feiern. Bald verf\u00fcgten sie \u00fcber eigene Caf\u00e9s, Restaurants, Kabaretts und Radiostationen, in welchen die j\u00fcdischen Musiker auftreten konnten. Das jiddische Theater war auch ein Ort der kreativen Entfaltung von S\u00e4ngern, Musikern und Komponisten. Eine neue Generation von Schauspielern und S\u00e4ngern, wie Aaron Lebedeff (1873-1960) und Molly Picon (1898-1992), entstand in dieser Zeit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs verschwanden die Juden durch die Nazi-Barbarei (\u201eJudenrein\u201c) aus Mittel- und Osteuropa. Ganze Gemeinschaften verschwanden und nahmen eine jahrhundertealte Kultur mit sich. Doch in den Vereinigten Staaten konnte die Klezmer-Musik \u00fcberleben und sogar zu einer Tanz- und Festmusik gedeihen, dank Musiker wie Abe Schwartz (1881-1963), Harry Kandel (1885-1943), Naftule Brandwein (1889-1963) und Dave Tarras (1897-1989). Auch die amerikanische Schallplattenindustrie witterte ihre Chance auf Gewinne und interessierte sich, Ende des 19. Jahrhunderts bereits, f\u00fcr dieses Repertoire. Zwischen 1894 und 1942 entstanden so, rund 50000 Schallplatten j\u00fcdischer Musik.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die j\u00fcdische Musik durch den Trend, zur kulturellen Assimilation und zum Zionismus, welcher unter den amerikanischen Juden vorherrschte, in Vergessenheit. Die Gr\u00fcndung des Staates Israel brachte eine neue kulturelle und sprachliche Agende mit sich, welche nicht l\u00e4nger nach Osteuropa blicket; Hebr\u00e4isch ersetzte das Jiddische und die neu entstandene israelische Kultur, wurde zu einem verbindlichen Bezugspunkt der Diaspora.<\/p>\n<p>Dennoch erwachte in den 1970er-80er Jahren, neues Interesse f\u00fcr die jiddische Kultur. Durch die Arbeit einiger Wegbereiter, wie dem Klarinettisten Giora Feidman, Henry Sapoznik (von der Gruppe <em>Kapelye<\/em>) und Lev Liberman (<em>The Klezmorim<\/em>) kehrte eine Musik zur\u00fcck, welche man durch den gleichen Zufall \u201eKlezmer\u201c nannte, wie die irische Musik \u201ekeltisch\u201c genannt wurde.<\/p>\n<p>Von den Vereinigten Staaten aus, erreichte diese \u201eneue Welle\u201c die Klezmer bald Europa und Israel. 1970 hatte die Klezmer-Revival-Bewegung 3 Orchester in den Vereinigten Staaten; 1990 gab es schon 50, darunter allein 10 im New Yorker Raum<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_5');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_5');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_5\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[5]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_5\" class=\"footnote_tooltip\">PAYEN Dominique,\u00a0<em>La musique klezmer et les klezmorim de Berkeley<\/em>, m\u00e9moire de Ma\u00eetrise, Universit\u00e9 de Rouen, oct. 1990, p. 31.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_5').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_5', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. In Frankreich werden jedes Jahr neue Klezmer-Musikgruppen gegr\u00fcndet, dabei steigt die Zahl der musikalischen Aufnahmen dieses Genres kontinuierlich. Fachleute sind sich einig: \u201eEtwas mehr als zwanzig Jahre sp\u00e4ter als in den Vereinigten Staaten, fegt das Klezmer-Ph\u00e4nomen nun \u00fcber Frankreich hinweg und betrifft nicht nur professionelle Musiker, sondern auch Amateure. Letztere melden sich vermehrt zu \u201eKlezkamps\u201c nach franz\u00f6sischen Vorbild an. Eines dieser \u201eKlezkemps\u201c wurde im Februar 2003 erstmals im Pariser Maison de la Culture Yiddish veranstaltet, au\u00dferdem gibt es \u00a0die Klezmerschulung \u201e<em>Yiddishland \u00e0 la rencontre des C\u00e9vennes<\/em>\u201c, deren vierte Ausgabe im Juli 2003 stattfand.<\/p>\n<p>Wenn die Klezmer auch in jedem Fall lebt, hat sie sich doch stark entwickelt: Bezeugt wird diese Entwicklung sowohl von den Instrumenten als auch dem gespielten Repertoire.<\/p>\n<p><strong>Die Instrumente der Klezmer-Musik<\/strong><br \/>Die\u00a0Klezmer-Instrumente sind seit jeher sehr vielf\u00e4ltig. In erster Linie wird auf die Geige und andere Streichinstrumente (Bratsche, Cello, Kontrabass), aber auch Klarinette, Fl\u00f6te, Trommel und Becken sowie die im 20. Jahrhundert hinzukommenden Blasinstrumente, aufgebaut. Henry Sapoznik zufolge \u201e<em>war das Wichtigste ihre F\u00e4higkeit, das lokale Repertoire zu spielen, sowie die M\u00f6glichkeit, vor Ort produziert und repariert zu werden und auch ihre Transportierbarkeit<\/em>\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_6');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_6');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_6\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[6]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_6\" class=\"footnote_tooltip\">SAPOZNIK Henry, <em>Klezmer!<\/em>\u00a0<em>Jewish Music from old World to Our World<\/em>, New-York, Schirmer books, 1999. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_6').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_6', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>.<\/p>\n<p>Im 17. und 18. Jahrhundert bestanden Klezmer-Ensembles haupts\u00e4chlich aus einer Laute oder einem kleinen Ensemble von Streichinstrumenten \u2013 in der Regel bestanden diese aus zwei\u00a0 Violinen und einer Viola de Gamba. Manchmal wird auch das Cymbalom (eine Tischzither, welche mit einem kleinen Schlegel angeschlagen wird) eingesetzt, dessen weicher, wirbelnder Klang das virtuose Spiel der Violine erg\u00e4nzte.<\/p>\n<p>In der Ukraine des 18. Und 19. Jahrhunderts teilte ein Gesetz die Musikinstrumente in zwei Klassen ein: \u201elaut\u201c (Blechbl\u00e4ser und Schlagzeug) und \u201eleise\u201c (Streicher und Fl\u00f6ten). Juden durften nur die zweite Instrumentenklasse spielen. Doch, etwa im Zeitraum der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts, wurden erst Blasinstrumente, insbesondere die Klarinette und dann allm\u00e4hlich auch Blechbl\u00e4sser, zweifellos im Zusammenhang mit Milit\u00e4rkapellen und Konskriptionsmusik, in Klezmer-Ensembles aufgenommen. Ebenfalls sehr beliebt war das Knopfakkordeon des sp\u00e4ten 19. Jahrhunderts, doch da es auch teuer war, blieb es doch eher selten vertreten. Perkussionsinstrumente blieben oft auf eine einfache Trommel (<em>Tshekal<\/em>) oder eine gro\u00dfe Trommel (<em>Puk<\/em> oder <em>Baraban<\/em>) mit oder ohne Becken (<em>Tats<\/em>) beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Ende des 19. Jahrhunderts, wurden in dem Bestreben, ein besseres Gleichgewicht zu erreichen, mehr Streichinstrumente integriert. So entstanden gr\u00f6\u00dfere Orchester.<\/p>\n<p>Die ersten Aufnahmen \u2013 in Europa ab 1897 und vor allem in den Vereinigten Staaten \u2013 beeinflussten auch die Zusammensetzung der Orchester. Auf ersten bekannten Aufnahmen der Klezmer-Musik sind vor allem kleinere Ensembles zu h\u00f6ren, welche in der Regel aus zwei Geigen und einem Cymbalom, eventuell noch einem Akkordeon, bestanden. Allm\u00e4hlich kam es jedoch dazu, dass die Plattenfirmen aufgrund der technischen Aufnahmem\u00f6glichkeiten, Blasinstrumente und Blechbl\u00e4ser bevorzugten, da der kraftvollere und direktionale Klang der Blechbl\u00e4ser f\u00fcr die Aufnahme besser geeignet war als der Klang der Streichinstrumente. So ersetzte die Tuba den Kontrabass. In den Vereinigten Staaten wurden unter dem Einfluss des Jazz auch das Saxofon und das Banjo eingesetzt. Heutzutage k\u00f6nnen von der Weltmusik beeinflusste Klezmer-Ensembles, nicht nur Gitarren, Klaviere, sondern auch ethnische Instrumente wie das Didgeridoo oder die Tabla enthalten!<\/p>\n<p><strong>Das Repertoire<\/strong><br \/>Die Musikder Klezmer ist \u00fcberaus vielgestaltig. Der chassidischen Bewegung <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_7');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_7');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_7\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[7]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_7\" class=\"footnote_tooltip\">Der Chassidismus ist eine mystische Bewegung, welche in Podolie in der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts gegr\u00fcndet wurde. Die Bewegung spricht sich aus, den Zugang zu Gott durch Musik und Tanz&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_7');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_7').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_7', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> hat sie Freude, Inbrunst und die <em>Niggunim<\/em>, jene wortlose leicht einpr\u00e4gsamen und wiederholbare Melodien, entlehnt. Sie versah sie mit einer subtilen Mischung aus popul\u00e4rer j\u00fcdischer Melodien, weltlicher Tanzmusik und synagogaler Musik. Wie es auch in der Klezmer-Kunst der Fall ist, beinhaltet auch der aschkenasische Kantorenstil (<em>Hazzanout<\/em>) viele Verzierungen. Au\u00dferdem werden auch die gleichen Modi und sogar die gleichen Themen verwendet. Dieser Einfluss der <em>Hazzanout<\/em> auf die j\u00fcdische Instrumentalmusik, zeigt sich in den Namen bestimmter Ornamente, wie etwa dem <em>Krachs<\/em> (Seufzer), welche direkt aus der Kantoren-Tradition abgeleitet sind.<\/p>\n<p>Vor allem bei j\u00fcdischen T\u00e4nzen und Zeremonien erbl\u00fchte die Klezmer; jeder Anlass hatte eine eigene Art von Musik: <em>Niggunim <\/em>wurden vor allen zu Essen und zur Andacht gespielt. Doch der Gro\u00dfteil des Klezmer-Repertoires war traditionellerweise mit Hochzeiten verbunden, enthalten war nicht nur Tanzmusik (<em>Broyges Tants<\/em>: Vers\u00f6hnungstanz zwischen Schwiegerm\u00fcttern; <em>Patsh Tants:<\/em> H\u00e4ndeklatschen; <em>Freilekh:<\/em> Kreistanz; <em>Sher:<\/em> Quadrille; usw.), sondern auch rituelle und prozessuale Musik (Kommen und Gehen der G\u00e4ste, die Prozession des Brautpaars unter dem Brautbaldachin (der <em>Chuppa<\/em>), usw.).<\/p>\n<p>Das Klezmer-Repertoire umfasst im weitesten Sinne auch zahlreiche traditionelle wie auch modernere jiddische Lieder. Dabei ist es nicht verwunderlich, wenn man einerseits wei\u00df, dass traditionelle Hochzeiten von einem <em>Badkhan <\/em>ausgerichtet wurden, einem Zeremonienmeister, eines improvisierenden Komikers, Parodisten oder Moralisten und sogar eines S\u00e4ngers spielte; und andererseits, dass das Purimfest (welchen an die Rettung der Juden Persien durch K\u00f6nigin Esther erinnert) auch Anlass f\u00fcr Auff\u00fchrungen (<em>Pourimshpil)<\/em> mit Musikern, Schauspielern und S\u00e4ngern war.<\/p>\n<p>Trotz des vielf\u00e4ltigen Repertoires, handelt es sich bei der Klezmer doch um ein Musikgenre, welches auch f\u00fcr Laien leicht zu identifizieren ist.\u00a0 Was sind die wichtigsten musikalischen Merkmale der Klezmer?<\/p>\n<p><strong>Musikalische Systematiken<\/strong><br \/>Der Aufbau\u00a0der Klezmer-Musik ist der orientalischen Musik entlehnt: Die Melodie steht im Vordergrund und der Diskurs entwickelt sich linear durch Verzierungen und modale Improvisation. Doch was am Meisten beim H\u00f6ren der Klezmer-Musik auff\u00e4llt, ist ein Gef\u00fchl von Freiheit, oder sogar von klanglichem Durcheinander. Als ob alle Instrumente, zur selben Zeit erklingen w\u00fcrden! Dennoch \u00fcbereinstimmen alle Instrumente doch in einer Hinsicht, sie beziehen sich auf das gleiche melodische Modell, dieses wird jedoch von jedem Instrument auf andere Weise entwickelt. Es handelt sich um eine Beziehung der Heterophonie, wie sie auch in der Synagoge herrscht, wenn ein jedes Gemeindemitglied das Gebet in seiner eigenen Tonlage und Geschwindigkeit, mit einer jeweils unterschiedlichen Sprechweise und Verzierung anstimmt.<\/p>\n<p>Die Harmonie ist nicht g\u00e4nzlich abwesend; unterliegt jedoch der Melodie: So kann ein einziger Akkord f\u00fcr einen ganzen Abschnitt des St\u00fccks ausreichen, sei es f\u00fcr 8, 16 oder 24 Takte! Aus der Reibung zwischen der Melodie und der zugrundeliegenden Harmonie werden die Dissonanzen hervorgebracht und die f\u00fcr diese Musik typische melodische Spannung erzeugt.<\/p>\n<p>Die Verzierung ist stark ausgepr\u00e4gt und abwechslungsreich (<em>Krekhts:<\/em> St\u00f6hnen, <em>Dreydelekh:<\/em> Grupetto, <em>Tshok:<\/em> Klappern, usw.). Vibrato werden selten eingesetzt, doch die langen Noten werden oft mit Trillern akzentuiert. Die Glissandi werden h\u00e4ufig von Geigern, aber auch von anderen Musikern gespielt. Schlie\u00dflich wird der Ansatz einer Note oft durch ihre untere Appoggiatura erzeugt.<\/p>\n<p>Die Improvisation wird in der Klezmer-Musik h\u00e4ufig eingesetzt. Urspr\u00fcnglich bestand diese darin, dass die Ausdrucksweise, die Betonung oder die Verzierungen einer Melodien ver\u00e4ndert oder auch, dass \u201eAusschm\u00fcckungen\u201c hinzugef\u00fcgt wurden. Doch diese Konzeption hat sich nat\u00fcrlich im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss des Jazz mit dem Aufkommen von Soli, welche auf den Akkordrastern des Themas basieren, stark weiterentwickelt.<\/p>\n<p>In der Klezmer-Musik werden haupts\u00e4chlich f\u00fcnf Arten von Modi verwendet: den Dur-Modus, die Moll-Modi (nat\u00fcrlich, harmonisch und aufsteigend harmonisch) und drei synagogale Modi (<em>Shtaygerim<\/em><span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_8');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_8');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_8\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[8]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_8\" class=\"footnote_tooltip\">Der Shtayger (oder Steiger) \u2013 ein Begriff der auf Jiddisch \u201eModus\u201c \u201eArt \/ Weise\u201c bedeutet \u2013 ist ein melodisches Muster, welches dem Kantor als Grundlage f\u00fcr die Improvisation dient. Sie&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_8');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_8').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_8', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>): <em>Ahava Raba<\/em> (gro\u00dfe Liebe), <em>Mi Sheberakh <\/em>(der Segnende) und <em>Adonoi Molokh<\/em> (Gottk\u00f6nig) benannt nach dem Incipit bekannter Gebete. Diese <em>Shtaygerim<\/em> sind durch eine formale Modalit\u00e4t definiert, welche der arabischen (Maquamat) oder indischen (Raga) Modalit\u00e4t sehr \u00e4hnlich ist. Sie k\u00f6nnen eine Anzahl von Noten verwenden, welche tiefer oder h\u00f6her als die Oktaven sind (in diesem Fall \u00fcbereinstimmen die Noten der h\u00f6heren Oktaven nicht notwendigerweise mit den Noten der tieferen Oktaven: Vgl. <em>Adonoi Molokh<\/em>); die aufsteigenden oder abfallenden Quinten k\u00f6nnen unterschiedlich sein (<em>E Sheberakh<\/em>); die melodische Entfaltung unterliegt strengen Regeln (Hierarchie zwischen den Graden: Kadenz-Noten, Halbkadenz-Noten, usw.) und der Verwendung von Formeln und Motiven, welche f\u00fcr den Modus charakteristisch sind <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_9');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_9');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_9\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[9]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_9\" class=\"footnote_tooltip\">AVENARY, Hanoch, <em>\u201cShtayger\u201d,<\/em> Encyclopaedia Juda\u00efca, Jerusalem, Keter Publishing House, 1972, vol. 14, pp. 1464-1466.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_9').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_9', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>.<\/p>\n<p>\u00a0Die Rhythmen, welche in der Regel bin\u00e4r sind, \u00fcbernehmen die Eigenschaften der T\u00e4nze, auf welche sie sich beziehen (<em>Khosidl, Hora, Terkish, Sirba<\/em>, usw.). Dennoch kann es in bestimmten St\u00fccken (beispielsweise <em>Taksim<\/em> oder <em>Doina<\/em>) oder innerhalb eines St\u00fccks, ungemessene Passagen geben: die Begleitung, welche oft mit dem Akkordeon oder dem Cymbalom gespielt wird, begn\u00fcgt sich damit, eine Note oder einen Akkord zu halten, auf welchen der Solist dann die Melodie improvisiert.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich variierte das Tempo je nach Stimmung oder Publikum: Es wurde schneller, wenn die Stimmung ausgelassener wurde und langsamer, wenn sich eine Gro\u00dfmutter den Tanzenden anschloss. Diese Anpassung an die Umst\u00e4nde ist auch in der Art und Weise zu sp\u00fcren, wie die St\u00fccke endeten: ein schneller chromatischer Anstieg zu der melodischen und harmonischen Sequenz VIII \u2013 V \u2013 I, welche meist langsamer als der Rest des St\u00fccks gespielt wird, erm\u00f6glichte es das St\u00fcck schnell und jederzeit, entsprechend den Ereignissen (Einzug der Braut, Ank\u00fcndigung eines Geschenks, usw.), enden zu lassen.<\/p>\n<p>Die traditionelle Klezmer war eine rein funktionale Musik, verbunden mit der aschkenasischen j\u00fcdischen Lebensweise. Heute ist das etwas anders: Wie der Jazz entwickelte sich die Klezmer zu seinem eigenen Genre, sie wird von K\u00fcnstlern aller Herkunft und Religionen gespielt und hat sich auch auf der B\u00fchne bew\u00e4hrt. Zu bemerken bleibt, dass die Besonderheiten der Klezmer, durch den Universalismus seiner Inspiration auf bestimmte Weise aufgehoben wird: eine Mischung aus popul\u00e4rer rum\u00e4nischer, russischer, polnischer, ukrainischer, litauischer, ungarischer, griechischer, osmanischer (t\u00fcrkischer oder arabischer) und vor allem zigeunerischer Musik \u2013 Handelt es sich bei der Klezmer also um einen der ersten Vertreter des Fusion-Musikstils?<\/p>\n<p>Doch durch die Abkehr von seiner urspr\u00fcnglichen Umgebung und Funktion, riskiert die Klezmer auch einen Identit\u00e4tsverlust. Wie die Soziologin Barbara Kirshenblatt-Gimblett feststellte, ist der \u00dcbergang von \u201etraditioneller Musik\u201c zu \u201eHeritage music\u201c nicht ungef\u00e4hrlich.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_10');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_10');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_48929_1_10\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[10]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_10\" class=\"footnote_tooltip\">Cf. KIRSHENBLATT-GIMBLETT Barbara, \u00ab\u00a0La renaissance du klezmer : r\u00e9flexions sur un chronotope musical\u00a0\u00bb, Cahiers de Litt\u00e9rature Orale, n\u00b044, 1998, pp. 229-262. Insbesondere die folgende&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_48929_1('footnote_plugin_reference_48929_1_10');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_48929_1_10').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_48929_1_10', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Heute bewegen sich die Klezmer-Musiker zwischen Tradition und Modernit\u00e4t. Die einen beweisen der Vergangenheit ihre Treue, durch die originalgetreue Reproduktion der Kl\u00e4nge und Arrangements. Die anderen haben durch das Spiel auf Hochzeiten und anl\u00e4sslich von j\u00fcdischen Feiertagen, die paraliturgische Funktion der Klezmer bewahrt. Wieder andere \u2013 bei Weitem die meisten \u2013 verbinden ihre Musik mit zeitgen\u00f6ssischer Musik oder mitunter auch Jazz, Weltmusik\u2026<\/p>\n<p>Aber ist die Klezmer nicht doch eine Hochzeitsmusik?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-renouveau-du-klezmer-herve-roten-et-denis-cuniot\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-2949\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/logo_clap_video.jpg\" alt=\"logo_clap_video.jpg\" width=\"90\" height=\"93\" align=\"left\" \/>Schauen Sie sich das Video der Konferenz an \u201eLe renouveau du klezmer\u201c \u2013 Herv\u00e9 Roten und Denis Cuniot<br \/><\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/les-danses-klezmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/les-danses-klezmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6ren Sie sich die Playlist an: Die T\u00e4nze der Klezmer<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/la-musique-klezmer-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6ren Sie sich die Playlist an: Die Klezmer 1<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.iemj.org\/la-musique-klezmer-2\/\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/la-musique-klezmer-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6ren Sie sich die Playlist an: Die Klezmer 2<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.iemj.org\/la-clarinette-dans-la-musique-klezmer\/\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/la-clarinette-dans-la-musique-klezmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6ren Sie sich die Playlist an: Die Klarinette in der Klezmer<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n<div class=\"speaker-mute footnotes_reference_container\"> <div class=\"footnote_container_prepare\"><p><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_label pointer\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_48929_1();\">&#x202F;<\/span><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_collapse_button\" style=\"display: none;\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_48929_1();\">[<a id=\"footnote_reference_container_collapse_button_48929_1\">+<\/a>]<\/span><\/p><\/div> <div id=\"footnote_references_container_48929_1\" style=\"\"><table class=\"footnotes_table footnote-reference-container\"><caption class=\"accessibility\">References<\/caption> <tbody> \r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_1');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_1\" class=\"footnote_backlink\">1<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Wie kann vergessen werden, dass das j\u00fcdische Volk mehr als die H\u00e4lfte seiner Existenz au\u00dferhalb seiner nativen Heimat verbracht hat? Bis zu dem Punkt, dass der griechische Begriff \u201eDiaspora\u201c (Zerstreuung), welcher sich zun\u00e4chst nur auf die entwurzelten Juden bezog, heute Teil der Umgangssprache geworden ist und exilierte ethnische Minderheiten bezeichnet (chinesische Diaspora, armenische Diaspora, usw.)!<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_2');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_2\" class=\"footnote_backlink\">2<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Ein nicht unbedeutender Teil der Dokumentation des vorliegenden Artikels entstammt der Internetseite von Michel Borzykowski (<a href=\"http:\/\/borzykowski.users.ch\/\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/borzykowski.users.ch<\/span><\/a>), welcher eine bemerkenswerte Synthese-Arbeit dieses Themas geleistet hat. Ihm sei an dieser Stelle gedankt.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_3');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_3\" class=\"footnote_backlink\">3<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Interview mit dem Kantoren Shalom Berlinski (1918-2008), gef\u00fchrt am 24. September 2003, aufgenommen von H. Roten.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_4');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_4\" class=\"footnote_backlink\">4<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Dieser Austausch zwischen Juden und dem Fahrenden Volk ist das Ergebnis eines gemeinsamen Schicksals (gleicher niederer sozialer Status, Wanderleben), sowie einer Vorliebe f\u00fcr orientalisch inspirierte Musik. Die<em> Doina<\/em> ist ein trauriges Lied und ein Beispiel f\u00fcr Musik, welche sowohl von den Juden als auch vom Fahrenden Volk gespielt wird. Einer der Sch\u00f6pfer der ungarisch-zigeunerischen Musik ist Mark Rozsav\u00f6lgyI (1787-1848), der mit b\u00fcrgerlichem Name eigentlich Mordchele Rosenthal hie\u00df. Sein Zigeunerorchester bestand ausschlie\u00dflich aus Juden, welche als Zigeuner verkleidet waren.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_5');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_5\" class=\"footnote_backlink\">5<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">PAYEN Dominique,\u00a0<em>La musique klezmer et les klezmorim de Berkeley<\/em>, m\u00e9moire de Ma\u00eetrise, Universit\u00e9 de Rouen, oct. 1990, p. 31.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_6');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_6\" class=\"footnote_backlink\">6<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">SAPOZNIK Henry, <em>Klezmer!<\/em>\u00a0<em>Jewish Music from old World to Our World<\/em>, New-York, Schirmer books, 1999. <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_7');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_7\" class=\"footnote_backlink\">7<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Der Chassidismus ist eine mystische Bewegung, welche in Podolie in der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts gegr\u00fcndet wurde. Die Bewegung spricht sich aus, den Zugang zu Gott durch Musik und Tanz herbeigef\u00fchrte kollektive und ekstatische Erfahrungen, zu erreichen.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_8');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_8\" class=\"footnote_backlink\">8<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Der Shtayger (oder Steiger) \u2013 ein Begriff der auf Jiddisch \u201eModus\u201c \u201eArt \/ Weise\u201c bedeutet \u2013 ist ein melodisches Muster, welches dem Kantor als Grundlage f\u00fcr die Improvisation dient. Sie besteht aus einer bestimmten Tonleiter, sowie einer Reihe von charakteristischen melodischen Formeln.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_9');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_9\" class=\"footnote_backlink\">9<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">AVENARY, Hanoch, <em>\u201cShtayger\u201d,<\/em> Encyclopaedia Juda\u00efca, Jerusalem, Keter Publishing House, 1972, vol. 14, pp. 1464-1466.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_48929_1('footnote_plugin_tooltip_48929_1_10');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_48929_1_10\" class=\"footnote_backlink\">10<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Cf. KIRSHENBLATT-GIMBLETT Barbara, <em>\u00ab\u00a0La renaissance du klezmer : r\u00e9flexions sur un chronotope musical\u00a0\u00bb<\/em>, Cahiers de Litt\u00e9rature Orale, n\u00b044, 1998, pp. 229-262. Insbesondere die folgende Passage: \u00ab\u00a0J\u2019utilise l\u2019expression \u2019musique patrimoniale\u2019 afin d\u2019\u00e9tablir une distinction entre une musique faisant partie int\u00e9grante d\u2019un mode de vie et une musique qui a \u00e9t\u00e9 choisie pour \u00eatre pr\u00e9serv\u00e9e, prot\u00e9g\u00e9e, v\u00e9n\u00e9r\u00e9e et red\u00e9couverte, en un mot, un \u2019patrimoine musical\u2019\u00a0\u00bb. (pp. 232-233).<\/td><\/tr>\r\n\r\n <\/tbody> <\/table> <\/div><\/div><script type=\"text\/javascript\"> function footnote_expand_reference_container_48929_1() { jQuery('#footnote_references_container_48929_1').show(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_48929_1').text('\u2212'); } function footnote_collapse_reference_container_48929_1() { jQuery('#footnote_references_container_48929_1').hide(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_48929_1').text('+'); } function footnote_expand_collapse_reference_container_48929_1() { if (jQuery('#footnote_references_container_48929_1').is(':hidden')) { footnote_expand_reference_container_48929_1(); } else { footnote_collapse_reference_container_48929_1(); } } function footnote_moveToReference_48929_1(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_48929_1(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } } function footnote_moveToAnchor_48929_1(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_48929_1(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } }<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klezmer ist eine instrumentale Festmusik, welche einst in den j\u00fcdischen Gemeinschaften Osteuropas zur Begleitung von Hochzeiten oder fr\u00f6hlichen religi\u00f6sen Festen, wie dem Purim-Fest, der Tora-Feier (Simhat Torah) oder auch<\/p>\n","protected":false},"author":1046,"featured_media":48930,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1406,1414],"tags":[],"technique":[],"squelettes":[],"sujet":[],"formation":[],"genre":[],"fonds":[],"tradition":[],"type-de-contenu":[],"interprete-compositeur":[],"frise":[],"type-devenement":[],"tableaux-liens-externes":[],"class_list":["post-48929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hintergrundartikel-de","category-weltiche-musik-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Klezmer ist eine instrumentale Festmusik, welche einst in den j\u00fcdischen Gemeinschaften Osteuropas zur Begleitung von Hochzeiten oder fr\u00f6hlichen religi\u00f6sen Festen, wie dem Purim-Fest, der Tora-Feier (Simhat Torah) oder auch\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/MusiquesJuives\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-03-30T13:12:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-12-08T13:49:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"350\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"355\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Isabelle Jouve\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Isabelle Jouve\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Isabelle Jouve\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/94283a7f5a8b28a85fdab0ae54777472\"},\"headline\":\"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE\",\"datePublished\":\"2010-03-30T13:12:57+00:00\",\"dateModified\":\"2021-12-08T13:49:25+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/\"},\"wordCount\":3218,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2010\\\/03\\\/arton76-e1618396322642.jpg\",\"articleSection\":[\"Hintergrundartikel\",\"Weltiche Musik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/\",\"name\":\"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2010\\\/03\\\/arton76-e1618396322642.jpg\",\"datePublished\":\"2010-03-30T13:12:57+00:00\",\"dateModified\":\"2021-12-08T13:49:25+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2010\\\/03\\\/arton76-e1618396322642.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2010\\\/03\\\/arton76-e1618396322642.jpg\",\"width\":350,\"height\":355},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/\",\"name\":\"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\",\"description\":\"Des traditions musicales \u00e0 la port\u00e9e de tous\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/Logo-IEMJ-Paypal.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/Logo-IEMJ-Paypal.jpg\",\"width\":150,\"height\":50,\"caption\":\"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/MusiquesJuives\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/musiquesjuives\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/user\\\/musiquesjuives\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iemj.org\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/94283a7f5a8b28a85fdab0ae54777472\",\"name\":\"Isabelle Jouve\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Isabelle Jouve\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","og_description":"Die Klezmer ist eine instrumentale Festmusik, welche einst in den j\u00fcdischen Gemeinschaften Osteuropas zur Begleitung von Hochzeiten oder fr\u00f6hlichen religi\u00f6sen Festen, wie dem Purim-Fest, der Tora-Feier (Simhat Torah) oder auch","og_url":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/","og_site_name":"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/MusiquesJuives\/","article_published_time":"2010-03-30T13:12:57+00:00","article_modified_time":"2021-12-08T13:49:25+00:00","og_image":[{"width":350,"height":355,"url":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Isabelle Jouve","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Isabelle Jouve","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/"},"author":{"name":"Isabelle Jouve","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#\/schema\/person\/94283a7f5a8b28a85fdab0ae54777472"},"headline":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE","datePublished":"2010-03-30T13:12:57+00:00","dateModified":"2021-12-08T13:49:25+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/"},"wordCount":3218,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg","articleSection":["Hintergrundartikel","Weltiche Musik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/","url":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/","name":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE - Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg","datePublished":"2010-03-30T13:12:57+00:00","dateModified":"2021-12-08T13:49:25+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/arton76-e1618396322642.jpg","width":350,"height":355},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/le-klezmer-musique-dhier-et-daujourdhui\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"DIE KLEZMER: MUSIK VON GESTERN UND HEUTE"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#website","url":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/","name":"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","description":"Des traditions musicales \u00e0 la port\u00e9e de tous","publisher":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#organization","name":"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives","url":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Logo-IEMJ-Paypal.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Logo-IEMJ-Paypal.jpg","width":150,"height":50,"caption":"Institut Europ\u00e9en des Musiques Juives"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/MusiquesJuives\/","https:\/\/www.instagram.com\/musiquesjuives\/","https:\/\/www.youtube.com\/user\/musiquesjuives"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/#\/schema\/person\/94283a7f5a8b28a85fdab0ae54777472","name":"Isabelle Jouve","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bc547a31cb8a12b3ffc0f7fcf1f2dbd4fc06e95ad13a451095d8316a6d5a59a6?s=96&d=mm&r=g","caption":"Isabelle Jouve"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1046"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48929\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48929"},{"taxonomy":"technique","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/technique?post=48929"},{"taxonomy":"squelettes","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/squelettes?post=48929"},{"taxonomy":"sujet","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/sujet?post=48929"},{"taxonomy":"formation","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formation?post=48929"},{"taxonomy":"genre","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/genre?post=48929"},{"taxonomy":"fonds","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/fonds?post=48929"},{"taxonomy":"tradition","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tradition?post=48929"},{"taxonomy":"type-de-contenu","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/type-de-contenu?post=48929"},{"taxonomy":"interprete-compositeur","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/interprete-compositeur?post=48929"},{"taxonomy":"frise","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/frise?post=48929"},{"taxonomy":"type-devenement","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/type-devenement?post=48929"},{"taxonomy":"tableaux-liens-externes","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tableaux-liens-externes?post=48929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}