{"id":83741,"date":"2021-10-20T15:07:30","date_gmt":"2021-10-20T13:07:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iemj.org\/lorgue-dans-la-tradition-juive\/"},"modified":"2023-12-11T11:41:53","modified_gmt":"2023-12-11T10:41:53","slug":"lorgue-dans-la-tradition-juive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iemj.org\/de\/lorgue-dans-la-tradition-juive\/","title":{"rendered":"DIE ORGEL IN DER J\u00dcDISCHEN TRADITION"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 21. Mai 1856 billigt die Konferenz der franz\u00f6sischen Oberrabbinern, unter der Leitung vom Oberrabbiner Frankreichs Salomon Ulmann (1806-1865), den Gebrauch der Orgel in den konsistorialen Tempel. Diese Entscheidung ist Gegenstand einer heftigen Debatte zwischen die Verfechter des orthodoxen Judentums und die Reformisten. Und der schlie\u00dflich angenommenen Text ist offensichtlich der Gegenstand eines Kompromisses: \u201eDie Konferenz, w\u00e4hrend sie die Tendenz, religi\u00f6se Zeremonien mit einem Prunk umzugeben, der mit dem Charakter der Einfachheit, der den israelitischen Kult auszeichnet, kaum vereinbar ist, zwar bedauert, erkl\u00e4rt, dass es aus der doktrinellen Ansicht erlaubt ist, die Orgel in den Tempel einzuf\u00fchren, und sie an Schabbat und den Feiertagen von einem Nicht-Israeliten spielen zu lassen. Dennoch kann die Einrichtung der Orgel in den Synagogen nur mit der Erlaubnis des Oberrabbiners des Bezirkes und auf die Anforderung des kommunalen Rabbiners des Gebiets stattfinden.\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_1');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_1');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_1\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[1]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_1\" class=\"footnote_tooltip\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm, Salomon (Schl\u00f4me) Wolf KLEIN, Oberrabbiner von Colmar und Obererlsass (1814 \u2013 1867) von Paul KLEIN (Moch\u00e9 Catane), Auszug aus dem\u00a0Bulletin de&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_1');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_1').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_1', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung dieser rabbinischen Entscheidung ist jedoch einen Triumph f\u00fcr die Verfechter der Reform des franz\u00f6sischen konsistorialen Kults. Sie erkennt dennoch nur eine Praktik, die in einer gewissen Anzahl von israelitischen Tempeln seit mehreren Jahren schon in Kraft ist.<\/p>\n<p>Von daher kann man sich berechtigterweise die folgende Frage stellen: Warum hat die Einf\u00fchrung der Orgel im \u00f6ffentlichen Kult eine solche Polemik unter den Rabbinern und den Getreuen ausgel\u00f6st?<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: revert;\">I. <\/span>Musik und Judentum<\/h3>\n<p>Um diese Frage zu antworten muss man um das Misstrauen der rabbinischen Autorit\u00e4ten gegen\u00fcber der Musik erinnern. Laut Maimonides (1135-1204) wird die Musik nur im Dienst des Gebets toleriert.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_2');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_2');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_2\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[2]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_2\" class=\"footnote_tooltip\">Maimonides (1135-1204), dessen strenge Haltung gegen\u00fcber der Musik oft hervorgehoben wurde, variierte in seinem ber\u00fchmten Responsum seine Ablehnung der Musik folgenderma\u00dfen: &#8222;Verbot&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_2');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_2').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_2', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> In den alten Zeiten wurde oft die Musik \u2013 vor allem Instrumentalmusik \u2013 mit den abg\u00f6ttischen Kulten verkn\u00fcpft. In den biblischen Berichten, die der Kult zur Zeit der zwei Tempel beschreiben, spielt sie jedoch eine gro\u00dfe Rolle. So erfordert das Dienst im Tempel immerhin 288 Musiker, die von verschiedenen Instrumenten spielen, vor allem Streichinstrumenten und Blasinstrumenten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_69701\" aria-describedby=\"caption-attachment-69701\" style=\"width: 314px\" class=\"wp-caption alignright\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69701\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hydraulis-romain-300x208.jpg\" alt=\"\" width=\"314\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hydraulis-romain-300x208.jpg 300w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hydraulis-romain.jpg 330w\" sizes=\"(max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-69701\" class=\"wp-caption-text\"><strong>r\u00f6mische Hydraulis<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die talmudische Literatur setzt sogar der Magrefah (<em>Tamid<\/em>, 5. Kapitel, Mishnah VI) mit dem Vorfahren der Orgel gleich. Dieses Instrument, manchmal als eine Art von Panfl\u00f6te oder von r\u00f6mischer Hydraulis (Pfeifenorgel) beschreibt, h\u00e4tte aus einem Kasten bestanden sollen, die 10 ausgeh\u00f6lten Schilfe mit jedem 10 L\u00f6cher enthielt, die 10 verschiedenen Noten entsprachen (also insgesamt einhundert Noten).\u00a0 Dieses Instrument soll verwendet worden sein, um die Priester und die Leviten zu ihren Aufgaben zu rufen, da sein Klang so stark gewesen sein soll, dass man ihn bis nach Jericho h\u00f6ren konnte (!). Dieser eher symbolische als wissenschaftliche Erz\u00e4hlung wird heute von vielen Musikwissenschaftlern in Frage wiedergestellt, f\u00fcr denen die Magrefah einfach nur ein Utensil w\u00e4re, das nach der Reinigung des Tempelaltars auf den Boden geworfen wurde, um die S\u00e4nger wieder zum Dienst aufzurufen.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_3');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_3');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_3\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[3]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_3\" class=\"footnote_tooltip\">Batja Bayer, Encyclopaedia Juda\u00efca, 12. Volum, S. 566. Siehe auch der Artikel \u00ab\u00a0The Musical\u00a0Magrepha\u00a0of the Temple\u00a0\u00bb auf die&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_3');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_3').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_3', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung des zweiten Tempels im Jahr 70 nach Christus und der Aufschwung der Synagoge kennzeichnen das Verbot aller instrumentalen Praxis im Kult. Nur der Gebrauch des Schofars wird in der Synagoge<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_4');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_4');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_4\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[4]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_4\" class=\"footnote_tooltip\">Ziegenbocks- oder Schafbockshorn, in der man blast.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_4').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_4', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>\u00a0noch erlaubt, und das auch nur im Wesentlichen bei den Rosch ha-Schana und Jom Kippur Feiertagen. Das Schofar ist zwar, bevor es als Musikinstrument betrachtet wird, ein symbolischer Verweis auf Isaaks Opfer und Gottes Bund mit den Kindern Abrahams.<\/p>\n<p>Aber faktisch sind die musikalischen Praktiken geschmeidiger: sie sind von der mehr oder weniger wohlwollenden Vorgehensweisen der lokalen rabbinischen Autorit\u00e4ten abh\u00e4ngig. So war die Musik bei manchen Festen oft unterst\u00fctzt, wie beim j\u00fcdischen Karneval am Purimfest, bei Hochzeiten oder Beschneidungen. Im 12. Jahrhundert stellt Petayah von Regensburg w\u00e4hrend eines Besuches in Bagdad sogar fest, dass Psalmen mit Musikbegleitung bei Halbfeiertagen gesungen werden ((<em>Itin\u00e9raires<\/em>, Principes Verlag, 2ro). Im 13. Jahrhundert berichtet der Provenzale Menachem ben Salomo, dass die spanischen Juden, die in Perpignan im S\u00fcden Frankreichs angesiedelt sind, daran gew\u00f6hnt sind, weltliche instrumentale Musik zu spielen, <em>sogar am Shabbat<\/em> (<em>Magen ab\u00f4t<\/em>, I. Last Verlag, 10. Kapitel). Und dennoch ist diese Gemeinschaft streng orthodoxer Pr\u00e4gung, da ihre Mitglieder sich auf den gro\u00dfen Talmudisten, Exeget und Kabbalist-Theologe Nachmanides (1195-1270) berufen!<\/p>\n<p>Die verst\u00e4rkte Segregation aufgrund der Gegenreform Mitte des 16. Jahrhunderts in Norditalien verf\u00fchrt zahlreiche j\u00fcdischen Berufsmusiker zur Aus\u00fcbung ihres Berufs innerhalb des Ghettos und der Synagogen. Trotz der Opposition von manchen rabbinischen Autorit\u00e4ten verbreitet sich diese Bewegung auf Betreiben vom Rabbiner und Musiker Leone da Modena (1571-1648) in der ersten H\u00e4lfte des 17. Jahrhundert. 1605 f\u00fchrt dieser \u201eHansdampf in allen Gassen\u201c-Rabbiner \u2013 der behauptet, seine ganze Karriere lang immerhin 26 unterschiedlichen Berufen ausge\u00fcbt zu haben \u2013 eine Chorpraxis anl\u00e4sslich mancher Schabbate und Festen zur Synagoge der Gemeinschaft Ferraras ein. Zwischen 1628 und 1639 leitet er in Venedig die Aktivit\u00e4ten einer j\u00fcdischen musikalischen Vereinigung namens <em>Accademia degli impedeti<\/em>, dann <em>Compagnia dei Musici. <\/em>Laut mancher Zeugnisse war diese Vereinigung in der Lage, zwei Ch\u00f6re und Instrumentalisten &#8211; darunter eine Orgel &#8211; zu mobilisieren, um das Fest Simchat Tora vorzubereiten.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_5');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_5');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_5\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[5]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_5\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. Herv\u00e9 Roten,\u00a0<em>Musiques liturgiques juives : parcours et escales [J\u00fcdische liturgische Musik: Wege und Zwischenstopps]<\/em>, Sammlung Musiques du monde, Cit\u00e9 de la Musique \/ Actes Sud, 1998, S. 60<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_5').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_5', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<figure id=\"attachment_69664\" aria-describedby=\"caption-attachment-69664\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-69664\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/prague-Orgue-synagogue-espagnole-191x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/prague-Orgue-synagogue-espagnole-191x300.jpg 191w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/prague-Orgue-synagogue-espagnole.jpg 445w\" sizes=\"(max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-69664\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Die Orgel der spanischen Synagoge in Prag<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Ebenfalls im 17. Jahrhundert, aber diesmal in Prag, spielen die S\u00e4nger des Gebets <em>Baruch sche-amar (Mezammerei\u00a0Baruch sche-amar)<\/em> jeden Freitagnachmittag Instrumentalmusik in der Synagoge. Als er zwischen 1719 und 1724 in Prag ist, stellt Abraham Levi von Amsterdam fest, dass \u201edie Vors\u00e4nger auch Orgeln, Zimbeln, Cembali und Streichinstrumenten jeden Freitag zum Willkommen des Schabbats benutzen; nicht nur singen sie <em>Lecha Dodi<\/em> zu diesen Instrumenten, sondern machen danach mit dem Spielen und dem Singen eines Potpourris sch\u00f6ner Melodien noch \u00fcber eine ganze Stunde lang weiter\u201c. Gleicherweise finden solche Praktiken oft in den Synagogen Frankfurts, Nikolsburgs und vieler anderen St\u00e4dten statt. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_6');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_6');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_6\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[6]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_6\" class=\"footnote_tooltip\">Herv\u00e9 Roten,\u00a0<em>ebenda<\/em>, S. 57.\u200b<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_6').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_6', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Diese reformerischen Ideen f\u00fchren gegen Mitte des 18. Jahrhunderts zur Schrift der ersten synagogalen Musiksammlungen. 1744 verfasst Judas Elias von Hannover das erste von einem aschkenasischen Kantor notierte Musikmanuskript. Danach folgt Aaron Beer (1738-1821), dessen Manuskript aus dem Jahr 1765 immerhin 447 Melodien des Festtagsgebets enth\u00e4lt! Sie sind meistens von Aaron Beer oder seinen Zeitgenossen selbst komponiert, oft Abklatsche des instrumentalen Stiles des 18. Jahrhunderts, in denen man nur sehr wenige Spuren der traditionellen aschkenasischen Weisen wiederfindet.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_7');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_7');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_7\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[7]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_7\" class=\"footnote_tooltip\">Herv\u00e9 Roten, <em>ebenda<\/em>, S. 68.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_7').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_7', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Diese Assimilation eines Teils der j\u00fcdischen Musik zur abendl\u00e4ndischen wissenschaftlichen Musik findet auch in der sephardischen Gemeinschaft Amsterdams w\u00e4hrend des 18. Jahrhunderts statt. Sie beschr\u00e4nkt sich jedoch auf einige Gelegenheitswerken: Chorwerken und Kantaten, die zu besonderen Schabbaten <em>(Schabbat Nahamou, Schabbat Bereschit, usw.)<\/em> und zu Festen wie Sukkot (Pfingsten) oder Simchat Tora bestimmt sind.<\/p>\n<h3>II. Die Reform des Kults im 19. Jahrhunderts<\/h3>\n<p>Die Idee eines in der Gesellschaft seiner Zeiten integrierten Judentums wurde in Deutschland mit Moses Mendelssohn (1729-1786) geboren. Er ist den Kopf der Haskala (j\u00fcdische Bewegung der Aufkl\u00e4rung) und stellt die ersten Weichen f\u00fcr das sp\u00e4tere liberale Judentum.<\/p>\n<p>Als \u00dcbersetzer der Bibel auf Deutsch bewegt er seine Anh\u00e4nger zur Modernisierung der religi\u00f6sen Bildung und zum Studium der profanen Fachen. Glaube und Vernunft, seine Leitmotive, ebnen den Weg f\u00fcr die \u201eWissenschaft des Judentums\u201c, die zum Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland Gestalt annimmt, und zu deren f\u00fchrenden Vertretern Leopold Zunz (1794-1886) geh\u00f6rt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_69676\" aria-describedby=\"caption-attachment-69676\" style=\"width: 161px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-69678 \" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Israel_Jacobson_peint_par_salomon_Pinhas_1759-1837-236x300.jpg\" alt=\"\" width=\"161\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Israel_Jacobson_peint_par_salomon_Pinhas_1759-1837-236x300.jpg 236w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Israel_Jacobson_peint_par_salomon_Pinhas_1759-1837.jpg 314w\" sizes=\"(max-width: 161px) 100vw, 161px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-69676\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Israel Jacobson, 1808<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur selben Zeit \u00e4u\u00dfern laizistische F\u00fchrer wie Israel Jacobson (1768-1828) ihr Wille, das synagogalen Kult zu modernisieren: erleichterte Liturgie, Einf\u00fchrung der Orgel, Rezitieren von Gebeten auf Deutsch und von Predigten mit moralischen Lehren. So gr\u00fcndet Israel Jacobson 1801 in Seesen, Sachsen, eine Schule, wo 40 j\u00fcdische Kinder und 40 christliche Kinder zusammen studieren. Dann wird die j\u00fcdische Gemeinschaft Seesens ab 1810 die erste, die den regelm\u00e4\u00dfigen Gebrauch der Orgel in seinem religi\u00f6sen Dienst einf\u00fchrt. Sie wird von den Gemeinschaften Kassels, Berlins (1815) und dann Hamburgs (1818) gefolgt.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01_Vor-Dir-O-Gott_extrait.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01_Vor-Dir-O-Gott_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01_Vor-Dir-O-Gott_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>Erster Musikausschnitt: Vor Dir, o Gott \u2013 gemeinschaftliche Hymne (Ausschnitt)\u200b<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_8');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_8');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_8\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[8]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_8\" class=\"footnote_tooltip\">Die Musikbeispiele 1 und 2 stammen von der CD Die Musiktradition der J\u00fcdischen Reform-Gemeinde zu Berlin (The musical tradition of the Jewish Reform Congregation in Berlin), Tel Aviv, Israel, Beth&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_8');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_8').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_8', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. Die Musikbeispiele 1 und 2 stammen von der CD <em>Die Musiktradition der J\u00fcdischen Reform-Gemeinde zu Berlin (The musical tradition of the Jewish Reform Congregation in Berlin)<\/em>, Tel Aviv, Israel, Beth Hatefutoth, \u21171997<\/li>\n<\/ul>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/02_Shma-Yisrael-Berlin_extrait.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/02_Shma-Yisrael-Berlin_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/02_Shma-Yisrael-Berlin_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>Zweiter Musikausschnitt: Schma Jisrael (Ausschnitt).\n<p>Traditionelle Jom Kippur Musik, am 14. Dezember 1929 in der Neuen Synagoge Berlins aufgenommen. Arrangement: J. Stern. Solist: Joseph Schmidt (Tenor).<\/p>\n<p>Der musikalische Abschluss an der Orgel kommt aus dem Gebet Seou Shearim von Louis Lewandowski.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieses reformierten Kults l\u00f6ste eine heftige Polemik mit den am orthodoxesten Elementen der j\u00fcdischen Gemeinschaft aus, die mit der Unterst\u00fctzung der rabbinischen Autorit\u00e4ten Deutschlands, Polens, Frankreichs, Italiens, B\u00f6hmen-und-M\u00e4hrens und Ungarns 1819 in Hamburg ein Werk mit dem Titel <em>Ele diverei ha-Berith (Hier sind die Worte des Bundes) ver\u00f6ffentlichten, das zum Widerstand gegen\u00fcber die \u201eneue Religion\u201c aufruft. <\/em><\/p>\n<p><em>Das Frontispiz des Buches k\u00fcndigt deutlich sein Ziel an:<\/em><\/p>\n<p><em>Es wird verboten: <\/em><\/p>\n<p><em>&#8211; Den in Israel gebr\u00e4uchlichen Text der Gebete vom Beginn der Morgengebete bis zum <\/em>Alejnu<em> in irgendeiner Weise zu \u00e4ndern, umso mehr noch Streichungen im Text vorzunehmen.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8211; In einer anderen als die hebr\u00e4ische Sprache zu beten, da jedes anders als traditionell und nach unseren Gepflogenheiten gedruckten Gebetbuch unbrauchbar ist und zum Beten nicht verwenden werden darf. <\/em><\/p>\n<p><em>&#8211; Musikinstrumenten wie die Orgel bei Schabbaten und Feiertagen in den Synagogen zu verwenden, sogar wenn es sich um einen Nicht-Juden handelt, der davon spielt.<\/em><span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_9');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_9');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_9\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[9]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_9\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. Jacques Kohn,\u00a0Orgel und\u00a0<em>bima\u00a0<\/em>(<a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/perso\/jackohn\/orgue.htm\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/perso\/jackohn\/orgue.htm<\/span><\/a>).<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_9').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_9', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<figure id=\"attachment_15474\" aria-describedby=\"caption-attachment-15474\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-52141 \" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/arton2501-e1625058072853.jpg\" alt=\"logo bio Israel Lovy\" width=\"170\" height=\"189\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-15474\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Israel Lovy<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Trotz dieser Opposition hat sich dieser \u201egeordneten Gottesdienst\u201c dem ganzen 19. Jahrhundert lang in zahlreichen Gemeinschaften Westeuropas und anderen j\u00fcdischen Zentren, vor allem in den Vereinigten Staaten, verbreitet. Seine Verbreitung wurde zum gr\u00f6\u00dften Teils durch das Wirken einiger talentierten Kantoren und Musiker wie Israel Lovy (1773-1832) in Paris oder Maier Kohn (1802-1875) in M\u00fcnchen erleichtert. Israel Lovy wird der erste Chasan (Kantor) sein, der den vierstimmigen Chorgesang zur neuen konsistorialen Synagoge in der Stra\u00dfe Notre Dame de Nazareth (Paris) einf\u00fchrt.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_10');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_10');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_10\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[10]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_10\" class=\"footnote_tooltip\">Lovys Musik verbindet den alten Stil der Meschorerim (ein Vokalduo aus Bass und Knabensopran, das den Hazzan begleitet) mit dem Chorstil der komischen Oper. Maier Kohn hingegen liefert und kompiliert&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_10');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_10').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_10', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> Unter den unausweichlichen Kantoren des neuen synagogalen Gottesdienstes k\u00f6nnen wir die Namen Salomon Sulzers in Wien (ab 1826), Hirsch Weintraubs in K\u00f6nigsberg (1838), Louis Lewandowskis in Berlin (1840) oder auch Samuel Naumbourgs in Paris (1845) zitieren. Diese verschiedenen <em>Chasanim <\/em>komponieren Gebetsmelodien in dem reinsten tonalen Stil, ohne die alten synagogalen Ges\u00e4nge abzulehnen, die sie zu harmonisieren versuchen. Zu diesem Zweck sammeln sie zahlreiche traditionellen Melodien, mit der Absicht, sie mit einen Chor- oder Instrumentalarrangement zu versehen.<\/p>\n<p>Der neue synagogale Gottesdienst hat auch die \u2026 Osteuropas beeinflusst. Kantoren wie Osias Abrass, Jacob Bachmann, Nissan Blumental, Wolf Shestapol, Spitzburg und noch viele anderen sind nach Wien bei Sultzer studieren gekommen, oder wurden durch seine musikalische Konzeption inspiriert. Es dauert jedoch bis 1901, bis die erste Orgel \u2013 Symbol des reformierten Judentums \u2013 im Tempel von Odessa (Russland) erklingt.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-3\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/03_Kadish-de-musaf_Sultzer_extrait.mp3?_=3\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/03_Kadish-de-musaf_Sultzer_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/03_Kadish-de-musaf_Sultzer_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>Dritter Musikausschnitt: Kaddisch von Musaf \u2013 Salomon Sulzer (1804-1890) (Ausschnitt) <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_11');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_11');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_11\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[11]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_11\" class=\"footnote_tooltip\">CD Das Lied der Lieder \u2013 Festtags gesange des Wiener Statdtempels, ORF Studio Wien 3\/W09-610, 1993<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_11').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_11', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><br \/>Dieses St\u00fcck wird von Shmuel Barzilai und das Tempelchor des Wiener Stadttempels unter Leitung von Lev Vernik interpretiert; Orgelbegleitung: Raymond Goldstein..<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h3><strong>III. Polemik bez\u00fcglich der Einf\u00fchrung der Orgel in den Synagogen Frankreichs<\/strong><\/h3>\n<p>In Frankreich ist die Einf\u00fchrung der Orgel im \u00f6ffentlichen Kult auch sehr progressiv. Das Instrument wird zuerst f\u00fcr die offizielle Zeremonien verwendet. So wird 1806 im Pariser Tempel in der Stra\u00dfe Saint-Avoye den Geburtstag Napoleons I. gefeiert. Begleitet von einem Chor singt der Rabbiner Abraham Andrade eine Hymne zu Ehren des Kaisers, dann tr\u00e4gt das Orchester eine Symphonie von Haydn vor. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_12');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_12');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_12\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[12]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_12\" class=\"footnote_tooltip\">Herv\u00e9 Roten, Les traditions musicales jud\u00e9o-portugaises en France [Die j\u00fcdisch-portugiesischen musikalischen Traditionen], Paris, Maisonneuve &amp; Larose, 2000, S. 37.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_12').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_12', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> Am 15. August 1809 wird den Kaisers Geburtstag wieder im Tempel gefeiert. Ein sephardischer Chasan namens Dacosta ist f\u00fcr die musikalische Organisation zust\u00e4ndig, in der die Besch\u00e4ftigung eines Nicht-Chasan S\u00e4ngers, Abraham Brandoni, und eines von zwei Harfen mit einem organisierten Klavier (vielleicht ein Vorl\u00e4ufer des Harmoniums?) begleiteten Kinderchor vorgesehen sind. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_13');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_13');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_13\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[13]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_13\" class=\"footnote_tooltip\">G\u00e9rard Ganvert, La musique synagogale \u00e0 Paris \u00e0 l\u2019\u00e9poque du premier temple consistorial (1822-1874) [ Synagogale Musik in Paris zur Zeit des ersten Konsistorialtempels (1822-1874)],&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_13');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_13').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_13', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<figure id=\"attachment_70443\" aria-describedby=\"caption-attachment-70443\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70443 size-medium\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synagogue-Bordeaux_rue-Causserouge-300x276.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synagogue-Bordeaux_rue-Causserouge-300x276.jpg 300w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synagogue-Bordeaux_rue-Causserouge-768x708.jpg 768w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synagogue-Bordeaux_rue-Causserouge-600x553.jpg 600w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Synagogue-Bordeaux_rue-Causserouge.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-70443\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Synagoge der Stra\u00dfe Causserouge (Bordeaux 1812)<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>In Bordeaux belegen mehrere Zeugnisse den Gebrauch eines Harmoniums lang vor seiner endg\u00fcltigen Einrichtung in der neuen Synagoge, die 1882 eingeweiht wurde. So wird den Namenstag des K\u00f6nigs Louis-Philippe am 1. Mai 1833 mit einem Te Deum mit \u201eOrgelbegleitung\u201c gefeiert. Die Zeremonie f\u00fcr die Wieder\u00f6ffnung des Tempels der Stra\u00dfe Causserouge (wegen Bauarbeiten geschlossen) im Jahr 1843 bringt eine Orgel zum Einsatz, deren Eigent\u00fcmer, ein gewisser Herr Dellile, \u201eeiner der geschicktesten Organisten der Stadt\u201c laut dem Konsistorium ist. Eine Briefpost vom 11. Dezember 1855 verlangt, dass die Hochzeit der Tochter des Oberrabbiner Marx \u201emit gro\u00dfem Prunk\u201c gefeiert sei, was eine \u201eKlavier-Orgel\u201c (das hei\u00dft, ein Harmonium) als Begleitung der \u201eCh\u00f6ren, die bei dieser Gelegenheit gesungen werden sollen\u201c erm\u00f6glichen k\u00f6nnte. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_14');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_14');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_14\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[14]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_14\" class=\"footnote_tooltip\">Julien Grassen-Barbe, La musique synagogale bordelaise au XIXe si\u00e8cle [Die synagogale Musik von Bordeaux im 19. Jahrhundert], op.cit., S. 54-59.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_14').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_14', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>In Paris macht die aschkenasische Synagoge der Stra\u00dfe Notre-Dame de Nazareth Gebrauch von einem Klavier oder von einer Orgel anl\u00e4sslich einigen Zeremonien, wie der religi\u00f6sen Initiation, ein 1842 eingef\u00fchrter Ritus so wie die feierliche christliche Kommunion. Die Hochzeit der eigenen Tochter des Oberrabbiners Marchand Ennery wird 1846 zu den Kl\u00e4ngen der Orgel gefeiert. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_15');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_15');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_15\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[15]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_15\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. Dominique Jarass\u00e9, La synagogue de la rue Notre-Dame de Nazareth, lieu de construction d\u2019une culture juive parisienne et d\u2019un regard sur les Juifs [Die Synagoge in der Rue Notre-Dame de&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_15');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_15').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_15', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>In der Hauptstadt tobt die Debatte bez\u00fcglich der Einf\u00fchrung der Orgel in den Synagogen seit 1844, als die laizistischen Mitglieder des Pariser Konsistoriums den Oberrabbiner Isidor um die Erlaubnis bitten, eine expressive Orgel f\u00fcr eine Initiationszeremonie zu verwenden, in der junge M\u00e4dchen eine Hymne singen sollen. Dieser verweigert es mit dem Argument, dass \u201eobwohl es keinen formellen Text gegen die Einf\u00fchrung dieses Instruments in den Tempel gibt, denkt er, sich ausdr\u00fccklich aussprechen zu m\u00fcssen, da dieser Gebrauch derjenige der nicht-israelitischen Kulten nahekommt\u2026\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_16');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_16');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_16\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[16]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_16\" class=\"footnote_tooltip\">Register der Protokolle der Sitzungen des Konsistoriums von Paris (Signatur AA3 des Konsistorialen Archives, Sitzung vom ? M\u00e4rz 1844, S. 216-217. Zitiert von G\u00e9rard Ganvert, La musique synagogale&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_16');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_16').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_16', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<figure id=\"attachment_70450\" aria-describedby=\"caption-attachment-70450\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70450\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris-768x1154.jpg 768w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris-600x901.jpg 600w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-N.-D.-de-Nazareth-Paris.jpg 916w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-70450\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Orgel der Synagogue von Nazareth (Paris)<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Das \u201eConsistoire Central\u201c (Hauptkonsistorium), der erbittet wird, diesen Streitpunkt zu regeln, verschiebt die Zeremonie um einige Monate und verspricht, eine Entscheidung dar\u00fcber zu treffen. Aber die Debatte ist schon ausgel\u00f6st, und ab 1851 entscheidet das Pariser Konsistorium, im Tempel der Stra\u00dfe Notre-Dame-de-Nazareth, damals in Wiederbau, eine Orgel einzusetzen. Zur selben Zeit errichten die portugiesischen Juden der Hauptstadt einen neuen Tempel in der Stra\u00dfe Lamartine 23, in dem sie auch eine Orgel vorsehen, die hinter dem Chor platziert werden soll.<\/p>\n<p>Und zu den Kl\u00e4ngen dieses Instruments <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_17');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_17');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_17\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[17]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_17\" class=\"footnote_tooltip\">Laut Maurice Bourge (Revue et Gazette Musicale de Paris, Nr. 46, 1854, S. 367-368) handelt es sich um &#8222;eine h\u00fcbsche Orgel mit acht Registern und zwei Manualen, die von der Firma Ducroquet in&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_17');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_17').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_17', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> wird am 4. Juni 1851 die erste konsistoriale Synagoge mit Orgel eingeweiht.\u00a0 qu\u2019est inaugur\u00e9e le 4 juin 1851 la premi\u00e8re synagogue consistoriale avec orgue.<\/p>\n<p>\u201eDie Zeremonie hat mit dem Transport der Sepharim im Hechal angefangen (\u2026). W\u00e4hrend diese Prozession konnte man ein Orgelsolo h\u00f6ren. (\u2026) Die Kantoren des aschkenasischen Tempels waren in der Prozession zu bemerken, und haben sich am Chor beteiligt. (\u2026) Dann wurden f\u00fcnf Sepharim ausgenommen; dieser Ausgang war mit einem Orgelsolo begleitet.\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_18');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_18');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_18\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[18]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_18\" class=\"footnote_tooltip\">Les Archives Isra\u00e9lites [Die Israelitischen Archive], Band XII, 1851, S. 310-311.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_18').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_18', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Man kann bemerken, dass die portugiesischen Sepharden im Ganzen offener zur Reform als die aschkenasischen Rabbiner sind. Dies kommt wahrscheinlich aus der Tat, dass die portugiesischen Juden unendlich besser als ihre Glaubensgenossen aus Elsass und Lothringen integriert waren.<\/p>\n<p>S. Bloch sagt in seinem Bericht des israelitischen Universums in Oktober 1855: \u201eIm Tempel des portugiesischen Ritus liefen die Dinge wie \u00fcblich ab, das hei\u00dft mit W\u00fcrde und gro\u00dfem Pomp. Die Orgel spielte w\u00e4hrend des Rosch-ha-Schana-Festes wieder verr\u00fcckt, aber am Jom Kippur fastete sie, da selbst ihre gl\u00fchendsten Anh\u00e4nger nicht zum erhabenen Kol-Nidre-Gebet h\u00e4tten beitragen wollen.\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_19');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_19');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_19\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[19]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_19\" class=\"footnote_tooltip\">. Bloch, L\u2019Univers isra\u00e9lite [das israelitische Universum], n\u00b0 2 \u2013 octobre 1855, S. 54-56<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_19').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_19', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> Dezember 1855 f\u00fcgt er die folgende Pr\u00e4zisierung hinzu: \u201eMan spielt die Orgel am Freitagabend, am Samstag und bei den gro\u00dfen Festen im portugiesischen Tempel, aber nicht in Notre-Dame de Nazareth.\u201c<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_20');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_20');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_20\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[20]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_20\" class=\"footnote_tooltip\">S. Bloch, L\u2019Univers isra\u00e9lite [das israelitische Universum], n\u00b0 4 \u2013 d\u00e9cembre 1855, S. 263-264<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_20').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_20', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Als Beweis dieser Integration der Orgel im portugiesischen \u00f6ffentlichen Kult ver\u00f6ffentlicht 1854 Emile Jonas, Musikdirektor des Tempels in der Stra\u00dfe Lamartine, ein Werk mit Titel \u201eShirot Yiserael, Sammlung von im Pariser Tempel des portugiesischen Ritus vorgetragenen alten und modernen hebr\u00e4ischen Ges\u00e4ngen\u201c, das 39 liturgische Lieder mit Orgelbegleitung enthaltet.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-4\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/04_-Tehilat_Emile-Jonas_entier.mp3?_=4\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/04_-Tehilat_Emile-Jonas_entier.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/04_-Tehilat_Emile-Jonas_entier.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>Vierter Musikausschnitt: <em>Tehilat<\/em> \u2013 Emile Jonas <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_21');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_21');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_21\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[21]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_21\" class=\"footnote_tooltip\">Ausschnitt aus der CD <em><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/jacques-offenbach-et-ses-proches-de-la-synagogue-a-lopera\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jacques Offenbach et ses proches \u2013 de la synagogue \u00e0 l\u2019op\u00e9ra<\/a><\/em>, IEMJ Verlag, 2019.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_21').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_21', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Tempel der Stra\u00dfe Lamartine (1851), Notre-Dame-de-Nazareth (1852), la Victoire (1854) et Buffault (1877) sind denn die vier ersten Synagogen in Paris, die mit einer Orgel best\u00fcckt sind. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_22');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_22');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_22\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[22]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_22\" class=\"footnote_tooltip\">Die Synagoge de la Victoire besitzt eine Merklin-Orgel (1875) mit zwei Manualen mit 56 T\u00f6nen und einem Pedal mit 30 T\u00f6nen, die 1960 von der Firma Gutschenritter restauriert wurde. Die Synagoge in&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_22');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_22').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_22', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> Im Jahr 1882 richte auch Bordeaux eine Orgel in ihre neue Tempel ein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_70455\" aria-describedby=\"caption-attachment-70455\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70455 size-medium\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Benfeld-Alsace-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Benfeld-Alsace-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Benfeld-Alsace.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-70455\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Orgel der Synagogue von Benfeld (Elsass)<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>In Elsass-Lothringen, Hochburg j\u00fcdischer Ansiedlung, ist die Lage kontrastierter. Laut Claude Heymann \u201ebesitzen die els\u00e4ssischen Hazanim der Mitte des 19. Jahrhunderts musikalische Kenntnisse, haben aber sehr selten das Konservatorium besucht. (\u2026) Wenn die els\u00e4ssischen Juden im Ganzen an den Gebetsmelodien oder Niggunim gebunden sind, die sie an der Synagoge h\u00f6ren und die die Hausierer das ganze Jahr lang auf ihren langen Reisen summen, m\u00f6gen sie ohne Zweifel die spontane Leidenschaftlichkeit eines Shaliach Tzibburrs (Gemeindedelegierter) viel besser, der den Gesang der Gl\u00e4ubigen zu einem Tenor leitet, der die Synagoge in eine Oper verwandeln w\u00fcrde. Nichts ist charakteristischer als die Emp\u00f6rung einer der Figuren des Romanautors L\u00e9on Cahun (1841-1900), die ausruft: \u201aAnscheinend wurden in Frankfurt und Paris Synagogen mit Orgel gebaut, und dass man dort Ministranten singen l\u00e4sst. Orgel! Orgel! Warum nicht sofort eine Kirche und die Messe! Das ist doch die Verg\u00f6tterung der neuen Zeit!\u2018\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_23');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_23');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_23\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[23]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_23\" class=\"footnote_tooltip\">Heymann Claude, Vie communautaire, spiritualit\u00e9 et musique dans la campagne alsacienne. Le r\u00f4le des chantres [Gemeinschaftsleben, Spiritualit\u00e4t und Musik in der els\u00e4ssischen Landschaft. Die Rolle&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_23');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_23').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_23', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Zu den erbitterten Gegnern der Orgel geh\u00f6rt den Oberrabbiner Salomon Klein von Colmar (1814-1867), der sich bei der Konferenz der franz\u00f6sischen Oberrabbinern 1856 der Einf\u00fchrung der Orgel im \u00f6ffentlichen Kult widersetzt. <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_24');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_24');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_24\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[24]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_24\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. <a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm<\/span><\/a> <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_24').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_24', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>. Man kann seine Argumente so zusammenfassen :<\/p>\n<p>&#8211; W\u00e4hrend Schabbat Musik zu spielen, genauso wie einen Nicht-Juden Musik spielen zu lassen, ist eine verbotene \u201eArbeit\u201c (shevut). Dieses Verbot wird am deutlichsten von Rambam\/Maimonides (Hilchot Shabbat 23, 4) und dem Schulchan Aruch (Orach Chayim 338 &amp; 339) formuliert.<\/p>\n<p>&#8211; Seit der Zerst\u00f6rung des Jerusalemer Tempels gibt es ein Verbot, Musikinstrumente zu verwenden, mit der einzigen Ausnahme der Hochzeitszeremonien (Schulchan Aruch Orach Chayim 560, 3).<\/p>\n<p>&#8211; Die Verwendung der Orgel in Synagogen sto\u00dft auf ein weiteres Verbot, das der Nachahmung der bei Nichtjuden \u00fcblichen Gebr\u00e4uche (\u05d5\u05dc\u05d0 \u05ea\u05dc\u05db\u05d5 \u05d1\u05d7\u05e7\u05ea \u05d4\u05d2\u05d5\u05d9 \u05d0\u05e9\u05e8 \u05d0\u05e0\u05d9 \u05de\u05e9\u05dc\u05d7 \u05de\u05e4\u05e0\u05d9\u05db\u05dd [Wajikra 20, 23]).<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_25');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_25');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_25\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[25]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_25\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. Jacques Kohn,\u00a0Orgel und\u00a0bima,\u00a0op. cit.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_25').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_25', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Salomon Kleins Position wurde von Gerson-Levy in seinem Werk \u201eOrgue et pioutim\u201c (Orgel und Piutim), das 1859 in Metz ver\u00f6ffentlicht wurde, heftig bek\u00e4mpft. Der Untertitel dieser Sammlung ist aufschlussreich: &#8222;Appell an den gesunden Menschenverstand zu diesen beiden Fragen: Ist die Orgel antireligi\u00f6s? Hat die Reimprosa des Mittelalters in der franz\u00f6sischen Synagoge einen stabilen Charakter?&#8220;.<\/p>\n<p>Laut Gerson-L\u00e9vy war die alte Synagoge &#8222;ein Ort, an dem jeder sein eigener Herr war: kein Geschmack, keine Ordnung, kein Respekt, keine Disziplin. Der Hauptoffiziant war gew\u00f6hnlich ein N\u00e4selndes, dessen Triller das Wiehern eines Pferdes nachahmte, begleitet von einem Bassbariton, deren Verdienst darin bestand, das Grunzen eines den Israeliten verhassten Tieres [eines Schweins] zu f\u00e4lschen, und einem unharmonischen Falsett, das der herben, durchdringenden Stimme des M\u00e4dchens \u00e4hnelte; die gesamte Gemeinde stimmte in dieses Trio ein, und keiner kannte die Tonleiter.&#8220; Derselbe Gerson-L\u00e9vy ist trotz allem so ehrlich, abschlie\u00dfend zuzugeben: &#8222;Unsere V\u00e4ter fanden es sch\u00f6n, vor allem, wenn es starke Fanfaren, starke Walzer und starke Arietten gab&#8220;. (S. 4) Aber dann betont er, dass das Kult reformiert werden m\u00fcsse. &#8222;H\u00f6ren Sie! Reform, nach allen W\u00f6rterb\u00fcchern, ist die Wiederherstellung der alten Form, die Beschneidung der Missbr\u00e4uche, die sie <em>verformt<\/em> haben.&#8220; (S. 6)<\/p>\n<p><span style=\"font-size: revert;\">Dann widerlegt er alle Argumente der Gegner der Orgel einer nach dem anderen: \u201eLaut dem W\u00f6rterbuch von Herr Marchand Ennery w\u00fcrde der durch Juval erfindete Ugab nur eine Orgel sein. [sic] (\u2026) Die K\u00f6nigen David und Salomon haben nicht bef\u00fcrchtet, 4.000 Instrumentisten f\u00fcr das Haus Gottes einzuf\u00fchren. (\u2026) Wir sind v\u00f6llig einverstanden gegen\u00fcber der Abwesenheit der Orgel im Tempel Salomons; Sie kam darin ebenso wenig vor wie das Saxhorn, die Ophikleide, die Geige, der Blitzableiter, die Gasbeleuchtung und der elektrische Telegraf. War es ihre Schuld, dass sie noch nicht geboren war? Die Orgel wurde nicht erst mit dem Christentum geboren. 135 Jahre vor Christi Geburt wurde ihr Prinzip von einem Mathematiker aus Alexandria namens Ktesibios entwickelt\u201c. (S. 8)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: revert;\">Weitere Einwendung der Zeit: \u201eWelches religi\u00f6sen Gef\u00fchl kann ein von einem Nichtjuden gespieltes Instrument auf ein israelitisches Herz produzieren?\u201c (S.14) Zu dieser Einwendung verwertet Gerson-L\u00e9vy, dass \u201eder Tempel Salomons, wie viele anderen Synagogen, von Nichtjuden erbaut wurden. Dasselbe gilt f\u00fcr den Druck religi\u00f6ser Werke durch Nichtjuden.\u201c (S.16)<br \/><\/span><span style=\"font-size: revert;\">Was das Verbot der Verwendung der Orgel am Schabbat betrifft, handelt es sich nach Gerson-L\u00e9vys Ansicht nur um eine Vorsichtsma\u00dfnahme. \u201eDas Instrument k\u00f6nnte kaputt gehen und Reparaturen brauchen, was eine verbotene Arbeit bei Schabbat mitenthaltet. Aber dieser Fall ist unwahrscheinlich, da der Organist kein Geigenbauer ist, und selbst wenn er sich der Gefahr aussetzt, reparieren zu wollen, wird ihn die Versammlung der Gl\u00e4ubigen an die Einhaltung des Gesetzes erinnern. (S. 16-17)<br \/>Zum Schluss schlie\u00dft Gerson-L\u00e9vy: \u201eIch behaupte nicht, dass die Orgel unbedingt f\u00fcr die Synagoge, nicht mehr als f\u00fcr die Kirche, notwendig ist, aber ich verteidige, dass der Rabbiner, der sie unter dem Vorwand der Huqat Gojim (Sitten der Gojim Anm. d. Red.) verboten will, seine Wissenschaft und sein Bewusstsein bel\u00fcgt\u2026\u201c (S. 17). <br \/><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_70467\" aria-describedby=\"caption-attachment-70467\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70467 size-medium\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Mulhouse-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Mulhouse-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Orgue-de-la-synagogue-de-Mulhouse.jpg 428w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-70467\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Orgel der Synagogue von M\u00fclhausen<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>\u200bLetztlich, im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, schaffte es die Orgel sich in fast jede gro\u00dfe els\u00e4ssische Gemeinschaft au\u00dfer Colmar durchzusetzen, und dies sogar f\u00fcr Schabbat und den Feiertagen. In kleine Gemeinschaften au\u00dfer Brumath, Benfeld und S\u00e9lestat (Schlettstadt) war die Orgel nicht am Schabbat und an den Feiertagen gespielt.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_26');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_26');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_26\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[26]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_26\" class=\"footnote_tooltip\">vgl. Heymann Claude, Vie communautaire, spiritualit\u00e9 et musique dans la campagne alsacienne. Le r\u00f4le des chantres [Gemeinschaftsleben, Spiritualit\u00e4t und Musik in der els\u00e4ssischen Landschaft. Die&nbsp;&#x2026; <span class=\"footnote_tooltip_continue\"  onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_26');\">Lire la suite<\/span><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_26').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_26', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>Im 20. Jahrhundert wurde die Praxis des Orgelspiels fortgesetzt. In Metz amtierten die Hazanim Jules Ptachek Salomon Binn (Hazan von 1919 bis 1953) und Albert Kirch (von 1950 bis 1982) mehrere Jahrzehnte lang mit Orgelbegleitung. Salomon Binn \u00fcbernahm auch die Leitung des Chors der Synagoge von Metz. Max Rosenzweig (1902-1977) folgte ihm zwischen 1934 und 1967 als Chorleiter und Organist nach. Sein Sohn erinnert sich, dass zu dieser Zeit \u201edas Israelitische Konsistorium von Metz fortschrittlich war und es mit den Prinzipien der Orthodoxie nicht allzu genau nahm. So war der Chor, der wie in Stra\u00dfburg nur aus M\u00e4nnern bestehen sollen h\u00e4tte, hier gemischt und wurde, au\u00dfer an Jom Kippur, von der Orgel begleitet. Die auferlegte Einschr\u00e4nkung: Der Organist durfte nicht j\u00fcdisch sein&#8230; Die Lieder deutscher Pr\u00e4gung waren fast klassisch und musikalisch sch\u00f6n.\u201c (&#8230;) \u201eDer Chor wurde an der Orgel der Synagoge von Herr Marcel Mercier, Klavierlehrer am Konservatorium f\u00fcr Musik in Metz, begleitet: Er spielte sogar w\u00e4hrend Schabatoth und an Feiertagen, da Herr Mercier Christ war. Ein anderer christlicher Organist, dessen Name mir entfallen ist, vertrat Herrn Mercier, wenn dieser verhindert war. Manchmal war es der Zahnarzt Sylvain Binn, Sohn des Hazans Salomon Binn, der den Chor unter der Woche ehrenamtlich an der Orgel begleitete.\u201c <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_27');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_27');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_27\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[27]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_27\" class=\"footnote_tooltip\">Jean Jonathan Rosen, Max (Moch\u00e9) ROSENZWEIG 1902 \u2013 1977,Leiter des synagogalen Chors von Metz zwischen 1934 und 1967,\u00a0<a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/hazanim\/rosenzw.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/hazanim\/rosenzw.htm<\/span><\/a><\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_27').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_27', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-5\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/05_Enoch-kehotsir_Metz_extrait.mp3?_=5\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/05_Enoch-kehotsir_Metz_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/05_Enoch-kehotsir_Metz_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>F\u00fcnfter Musikausschnitt: Enoch Kechotzir von Louis Lewandowski, vom Metzer Chor<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_28');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_83741_1('footnote_plugin_reference_83741_1_28');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_83741_1_28\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[28]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_28\" class=\"footnote_tooltip\">Von Albert Kirch aufgenommene CD, Musiksendung 12.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_83741_1_28').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_83741_1_28', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/li>\n<\/ul>\n<p>Heute ist die Orgel von Metz wie viele ihrer \u201eKolleginnen\u201c nicht mehr in Gebrauch. Die j\u00fcdische Typographie hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts tief ver\u00e4ndert, insbesondere mit der Deportation eines Drittels der Juden aus Frankreich und der Masseneinwanderung von Juden aus dem Maghreb in den 1950er und 1960er Jahren<\/p>\n<p>Mai 1968 haben die Protestbewegungen, die in der franz\u00f6sischen Gesellschaft herrschten, die Synagoge erreicht\u2026 aber im Sinne eines R\u00fcckkehrs zu einer wichtigeren Orthodoxie. An einem Freitag gegen Mitte Mai kamen Studenten der Bnei Akiva, einer religi\u00f6sen zionistischen vom Rabbiner Paul Roitman geleitete Gruppe, an der gro\u00dfen Pariser Synagoge der Stra\u00dfe der Victoire an, und drohten, die Orgel zu zerschlagen, wenn sie benutzt w\u00fcrde. Am selben Abend sind die Choristen von einem U-Bahn-Streik gestoppt, und erreichen die Synagoge nicht. Die rabbinischen Autorit\u00e4ten, angef\u00fchrt vom Pariser Oberrabbiner Meyer Ja\u00efs, nutzen dieses Ereignis aus, um die Aufgabe der Orgel und der gemischten Ch\u00f6re zu verlangen. Das Rabbinat war geteilt; schlie\u00dflich nimmt die Orgel wieder ihren Platz im Kult ein, aber nur als Begleitung von M\u00e4nnerch\u00f6ren. Die gemischten Ch\u00f6re wurden nur auf Hochzeiten beschr\u00e4nkt, und dann definitiv vom Oberrabbiner Kaplan November 1975 verboten.<\/p>\n<p>In dieser Zeit wurde auch 1973 die einzige Kantorenschule geschlossen, die im israelitischen Seminar in der Stra\u00dfe Vauquelin in Paris eingerichtet worden war. Dort konnten die angehenden Kantoren eine allgemeine Musikausbildung (Musiktheorie, Gesangstechnik, Klavier) sowie das Erlernen der Gebete in den beiden wichtigsten Riten, dem aschkenasischen und dem sephardischen (portugiesischen), erwerben.<\/p>\n<p>Seit Ende der 1970er Jahre hat sich eine gewisse Orthodoxie durchgesetzt, und au\u00dfer in liberalen Synagogen, bei Hochzeiten oder offiziellen Zeremonien wird die Orgel heute in franz\u00f6sischen Synagogen kaum noch gespielt.<\/p>\n<h3><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/h3>\n<p>Mehr als 150 Jahre lang war die Orgel das emblematische Instrument der Emanzipation der Juden. Ihr Gebrauch, der in gro\u00dfen St\u00e4dten st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als in kleinen provinzialen St\u00e4dten oder auf dem Land war, war auf die R\u00e4umlichkeit der neuen Konsistorialtempel abgestimmt, deren Gr\u00f6\u00dfe und Feierlichkeit die Regeneration des franz\u00f6sischen B\u00fcrgers israelitischen Glaubens kennzeichnen sollte. Bis 1874 versuchten die Konsistorialautorit\u00e4te sogar, die beiden wichtigsten Riten, den portugiesisch-sephardischen und den aschkenasischen, zu einem einzigen franz\u00f6sischen Ritus zu verschmelzen, doch dieser Versuch scheiterte.<\/p>\n<p>Diese einheitliche Vorstellung, die manchmal als elit\u00e4r angesehen wird, war zu seiner Zeit n\u00fctzlich, da es die Integration der Juden in die franz\u00f6sische Gesellschaft erm\u00f6glichte. Heute jedoch, angesichts der Zerstreuung der Gottesh\u00e4user und der R\u00fcckkehr zu einem orthodoxeren Judentum, finden die meisten Gl\u00e4ubigen (abgesehen von denen, die den liberalen Bewegungen angeh\u00f6ren) den Weg zur\u00fcck in die Synagogen oder in kleine Oratorien, wo sich die Stimmen wieder a cappella erheben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Drei Beispielen von Gebeten mit Orgelbegleitung, von j\u00fcdischen Komponenten des 19. Jahrhunderts geschrieben<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>(Ausschnitte aus der CD <a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/jacques-offenbach-et-ses-proches-de-la-synagogue-a-lopera\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jacques Offenbach et ses proches \u2013 de la synagogue \u00e0 l\u2019op\u00e9ra<\/a>, IEMJ Verlag, 2019)<\/strong><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-6\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/06_Mizmor-lessodo-Ps.-100_Fromental-Halevy_extrait.mp3?_=6\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/06_Mizmor-lessodo-Ps.-100_Fromental-Halevy_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/06_Mizmor-lessodo-Ps.-100_Fromental-Halevy_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<p><em>Sechster Musikausschnitt:\u00a0Mizmor lessodo<\/em> (Ps. 100), Fromental Hal\u00e9vy (1799-1862)<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-7\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/07_Kedouschah-de-Moussaph_Jules-Erlanger_extrait.mp3?_=7\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/07_Kedouschah-de-Moussaph_Jules-Erlanger_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/07_Kedouschah-de-Moussaph_Jules-Erlanger_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<p><em>Siebter Musikausschnitt: Kedouschah de Moussaph<\/em>, Jules Erlanger (1830-1895)<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83741-8\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/08_Ouvnouho-yomar_Giacomo-Meyerbeer_extrait.mp3?_=8\" \/><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/08_Ouvnouho-yomar_Giacomo-Meyerbeer_extrait.mp3\">https:\/\/www.iemj.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/08_Ouvnouho-yomar_Giacomo-Meyerbeer_extrait.mp3<\/a><\/audio>\n<p><em>Achter Musikausschnitt:\u00a0Ouvnou\u2019ho yomar<\/em>, Giacomo Meyerbeer (1791-1864), arrangement : Samuel Naumbourg<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n<div class=\"speaker-mute footnotes_reference_container\"> <div class=\"footnote_container_prepare\"><p><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_label pointer\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_83741_1();\">&#x202F;<\/span><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_collapse_button\" style=\"display: none;\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_83741_1();\">[<a id=\"footnote_reference_container_collapse_button_83741_1\">+<\/a>]<\/span><\/p><\/div> <div id=\"footnote_references_container_83741_1\" style=\"\"><table class=\"footnotes_table footnote-reference-container\"><caption class=\"accessibility\">References<\/caption> <tbody> \r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_1');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_1\" class=\"footnote_backlink\">1<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\"><a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm<\/span><\/a>, Salomon (Schl\u00f4me) Wolf KLEIN, Oberrabbiner von Colmar und Obererlsass (1814 \u2013 1867) von Paul KLEIN (<a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/perso\/catane\/index.htm\">Moch\u00e9 Catane<\/a>), Auszug aus dem\u00a0<a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/document\/bulletin\/bulletin.htm\"><em>Bulletin de nos Communaut\u00e9s<\/em><\/a>, 1955.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_2');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_2\" class=\"footnote_backlink\">2<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Maimonides (1135-1204), dessen strenge Haltung gegen\u00fcber der Musik oft hervorgehoben wurde, variierte in seinem ber\u00fchmten Responsum seine Ablehnung der Musik folgenderma\u00dfen: &#8222;Verbot jeglicher musikalischer Praxis, ob vokal oder instrumental, mit Ausnahme des Gebets (wo die Musik hilft und die Seele zu Freude und Trauer erweckt)&#8220; (A.H. Freimann Verlag, n\u00b0 370).<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_3');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_3\" class=\"footnote_backlink\">3<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Batja Bayer, Encyclopaedia Juda\u00efca, 12. Volum, S. 566. Siehe auch der Artikel \u00ab\u00a0The Musical\u00a0<em>Magrepha<\/em>\u00a0of the Temple\u00a0\u00bb auf die Seite\u00a0<a href=\"https:\/\/www.beishamikdashtopics.com\/2014\/10\/the-musical-magrepha-of-temple.html\"><span class=\"footnote_url_wrap\">https:\/\/www.beishamikdashtopics.com\/2014\/10\/the-musical-magrepha-of-temple.html<\/span><\/a>.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_4');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_4\" class=\"footnote_backlink\">4<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Ziegenbocks- oder Schafbockshorn, in der man blast.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_5');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_5\" class=\"footnote_backlink\">5<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. Herv\u00e9 Roten,\u00a0<em>Musiques liturgiques juives : parcours et escales [J\u00fcdische liturgische Musik: Wege und Zwischenstopps]<\/em>, Sammlung Musiques du monde, Cit\u00e9 de la Musique \/ Actes Sud, 1998, S. 60<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_6');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_6\" class=\"footnote_backlink\">6<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Herv\u00e9 Roten,\u00a0<em>ebenda<\/em>, S. 57.\u200b<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_7');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_7\" class=\"footnote_backlink\">7<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Herv\u00e9 Roten, <em>ebenda<\/em>, S. 68.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_8');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_8\" class=\"footnote_backlink\">8<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Die Musikbeispiele 1 und 2 stammen von der CD <em>Die Musiktradition der J\u00fcdischen Reform-Gemeinde zu Berlin (The musical tradition of the Jewish Reform Congregation in Berlin)<\/em>, Tel Aviv, Israel, Beth Hatefutoth, \u21171997<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_9');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_9\" class=\"footnote_backlink\">9<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. Jacques Kohn,\u00a0Orgel und\u00a0<em>bima\u00a0<\/em>(<a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/perso\/jackohn\/orgue.htm\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/perso\/jackohn\/orgue.htm<\/span><\/a>).<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_10');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_10\" class=\"footnote_backlink\">10<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Lovys Musik verbindet den alten Stil der Meschorerim (ein Vokalduo aus Bass und Knabensopran, das den Hazzan begleitet) mit dem Chorstil der komischen Oper. Maier Kohn hingegen liefert und kompiliert in seiner Sammlung M\u00fcnchner Terzettges\u00e4nge (1839) eine gro\u00dfe Anzahl von Kompositionen oder harmonisierten Bearbeitungen synagogaler Melodien.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_11');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_11\" class=\"footnote_backlink\">11<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">CD Das Lied der Lieder \u2013 Festtags gesange des Wiener Statdtempels, ORF Studio Wien 3\/W09-610, 1993<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_12');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_12\" class=\"footnote_backlink\">12<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Herv\u00e9 Roten, Les traditions musicales jud\u00e9o-portugaises en France [Die j\u00fcdisch-portugiesischen musikalischen Traditionen], Paris, Maisonneuve &amp; Larose, 2000, S. 37.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_13');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_13\" class=\"footnote_backlink\">13<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">G\u00e9rard Ganvert, <em>La musique synagogale \u00e0 Paris \u00e0 l\u2019\u00e9poque du premier temple consistorial (1822-1874) [ Synagogale Musik in Paris zur Zeit des ersten Konsistorialtempels (1822-1874)]<\/em>, Doktorarbeit des dritten Zyklus, Universit\u00e9 Paris IV Sorbonne \u2013 Abteilung der Musikwissenschaften, 1984, S. 62.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_14');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_14\" class=\"footnote_backlink\">14<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Julien Grassen-Barbe, La musique synagogale bordelaise au XIXe si\u00e8cle [Die synagogale Musik von Bordeaux im 19. Jahrhundert], op.cit., S. 54-59.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_15');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_15\" class=\"footnote_backlink\">15<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. Dominique Jarass\u00e9, La synagogue de la rue Notre-Dame de Nazareth, lieu de construction d\u2019une culture juive parisienne et d\u2019un regard sur les Juifs [Die Synagoge in der Rue Notre-Dame de Nazareth als Ort des Aufbaus einer j\u00fcdischen Kultur in Paris und eines Blicks auf die Juden] (<span class=\"footnote_url_wrap\">https:\/\/www.cairn.info\/revue-romantisme-2004-3-page-43.htm).<\/span><\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_16');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_16\" class=\"footnote_backlink\">16<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Register der Protokolle der Sitzungen des Konsistoriums von Paris (Signatur AA3 des Konsistorialen Archives, Sitzung vom ? M\u00e4rz 1844, S. 216-217. Zitiert von G\u00e9rard Ganvert, La musique synagogale \u00e0 Paris \u00e0 l&#8217;\u00e9poque du premier temple consistorial (1822-1874) [Synagogale Musik in Paris zur Zeit des ersten Konsistorialtempels (1822-1874)], op.cit., S. 76.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_17');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_17\" class=\"footnote_backlink\">17<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Laut Maurice Bourge (Revue et Gazette Musicale de Paris, Nr. 46, 1854, S. 367-368) handelt es sich um &#8222;eine h\u00fcbsche Orgel mit acht Registern und zwei Manualen, die von der Firma Ducroquet in Proportionen gebaut wurde, die der Gr\u00f6\u00dfe des Heiligtums entsprechen, eher elegant als weitl\u00e4ufig&#8220;.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_18');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_18\" class=\"footnote_backlink\">18<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Les Archives Isra\u00e9lites [Die Israelitischen Archive], Band XII, 1851, S. 310-311.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_19');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_19\" class=\"footnote_backlink\">19<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">. Bloch, L\u2019Univers isra\u00e9lite [das israelitische Universum], n\u00b0 2 \u2013 octobre 1855, S. 54-56<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_20');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_20\" class=\"footnote_backlink\">20<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">S. Bloch, L\u2019Univers isra\u00e9lite [das israelitische Universum], n\u00b0 4 \u2013 d\u00e9cembre 1855, S. 263-264<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_21');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_21\" class=\"footnote_backlink\">21<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Ausschnitt aus der CD <em><a href=\"https:\/\/www.iemj.org\/de\/jacques-offenbach-et-ses-proches-de-la-synagogue-a-lopera\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jacques Offenbach et ses proches \u2013 de la synagogue \u00e0 l\u2019op\u00e9ra<\/a><\/em>, IEMJ Verlag, 2019.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_22');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_22\" class=\"footnote_backlink\">22<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Die Synagoge de la Victoire besitzt eine Merklin-Orgel (1875) mit zwei Manualen mit 56 T\u00f6nen und einem Pedal mit 30 T\u00f6nen, die 1960 von der Firma Gutschenritter restauriert wurde. Die Synagoge in der Stra\u00dfe Buffault besitzt eine \u00e4hnlich gro\u00dfe Orgel, die 1985 von demselben Orgelbauer neu gebaut wurde.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_23');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_23\" class=\"footnote_backlink\">23<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Heymann Claude, Vie communautaire, spiritualit\u00e9 et musique dans la campagne alsacienne. Le r\u00f4le des chantres [Gemeinschaftsleben, Spiritualit\u00e4t und Musik in der els\u00e4ssischen Landschaft. Die Rolle der Kantoren], Archives juives 2002\/1 \u2013 N\u00b0 35, S. 131.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_24');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_24\" class=\"footnote_backlink\">24<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. <a href=\"http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"footnote_url_wrap\">http:\/\/judaisme.sdv.fr\/histoire\/rabbins\/sklein.htm<\/span><\/a> <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_25');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_25\" class=\"footnote_backlink\">25<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. Jacques Kohn,\u00a0Orgel und\u00a0bima,\u00a0op. cit.<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_83741_1('footnote_plugin_tooltip_83741_1_26');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_26\" class=\"footnote_backlink\">26<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">vgl. Heymann Claude, Vie communautaire, spiritualit\u00e9 et musique dans la campagne alsacienne. Le r\u00f4le des chantres [Gemeinschaftsleben, Spiritualit\u00e4t und Musik in der els\u00e4ssischen Landschaft. 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id=\"footnote_plugin_reference_83741_1_28\" class=\"footnote_backlink\">28<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Von Albert Kirch aufgenommene CD, Musiksendung 12.<\/td><\/tr>\r\n\r\n <\/tbody> <\/table> <\/div><\/div><script type=\"text\/javascript\"> function footnote_expand_reference_container_83741_1() { jQuery('#footnote_references_container_83741_1').show(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_83741_1').text('\u2212'); } function footnote_collapse_reference_container_83741_1() { jQuery('#footnote_references_container_83741_1').hide(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_83741_1').text('+'); } function footnote_expand_collapse_reference_container_83741_1() { if (jQuery('#footnote_references_container_83741_1').is(':hidden')) { footnote_expand_reference_container_83741_1(); } else { footnote_collapse_reference_container_83741_1(); } } function footnote_moveToReference_83741_1(p_str_TargetID) { 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