Daniel, Itaï (1967)

Der in Israel geborene Komponist, Pianist und Dirigent Itaï Daniel begann seine musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht bei international renommierten Lehrern wie Jonathan Zak, Boris Guslitzer oder Victor Derevianko, später begann er mit der Bratsche und studierte Harmonielehre.

1991 schrieb er sich an der Musikakademie der Universität Tel Aviv ein, wo er bei Noam Sherif und Avner Itai Kurse in Orchester- und Chorleitung belegte.

1995 verließ Itai Daniel Israel und ging in die USA, wo er als Dirigent tätig war. Gleichzeitig setzte er seine Karriere als Pianist fort und engagierte sich als Lehrer für Gesangstechnik und bildete professionelle Sänger aus, ein Unterricht, der für seine kompositorische Arbeit von entscheidender Bedeutung sein sollte.

Ab 2004, inzwischen in Paris ansässig, beschloss Itaï Daniel, sich voll und ganz dem Komponieren zu widmen. Zu seinen wichtigsten Werken in der jüdischen Tradition zählen drei große Kantaten: Machzor Chayïm, Shma Koleinou und B’reishït. Er komponierte zahlreiche jüdische liturgische und populäre Musikstücke (Yotzer, Haskivenou, Shalom Rav, Grand Kaddish, Oseh Shalom, Adon Olam) und ist auch der Autor einer großen Klaviersonate und einer Sonate für Querflöte. Seine Werke wurden in England, den USA, Deutschland, Südafrika und auch in Frankreich aufgeführt.

2009 wurde Itaï Daniel als Leiter des Ensemble Choral Copernic in Paris engagiert, das mittlerweile als einer der besten jüdischen Chöre in Europa anerkannt ist.

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