Sofia Falkovitch

The Voice of Sacred Heritage

Das zweite Album von Sofia Falkovitch* wurde im Juli 2019 in Paris aufgenommen und enthält eine Reihe von Liedern, Gebeten und Psalmen der größten Komponisten von Synagogenmusik, aus dem Europa und den Vereinigten Staaten (Lewandowski, Naumbourg, Alter, Jules, Franck, usw.) der Vorkriegszeit…

Während Sofia Falkovitchs Stimme die jüdischen Wurzeln und die jüdische Färbung der Musik betont, beweist Raphaël Tabyeffs Orgelspiel die Musikalität der westlichen religiösen Musik.

Mit ihrer kraftvollen und warmen Stimmfarbe hebt Sofia Falkovitch meisterhaft sowohl die Bedeutung des hebräischen Texts als auch die Modalität und Nuancen, des aschkenasischen Gebets hervor.

Bemerkenswert ist zudem, dass alle Gebete, welche hier von Sofia Falkovitch dargeboten werden, eigentlich ursprünglich für Männerstimmen geschrieben wurden. Dennoch verändert ihre Darbietung keinesfalls den Geist des Gebets, sondern macht ihn ganz im Gegenteil noch nachdrücklicher und verleiht dem Gebet zugleich durch den Klang ihrer weiblichen Stimme, eine gewisse Sanftheit.

*Bei Sofia Falkovitch handelt es sich um die erste diplomierte Mezzo-Sopran singende Kantorin Europas und die einzige Frankreichs. Sie wurde in Moskau geboren, studierte in Israel, Deutschland und Kanada, bei bekannten Gesangslehrern und Meistern der jüdischen Musik. Zu ihren Lehrern zählen Reine Décarie (École de musique Vincent d’Indy), Madeleine Thériault (Jazz-Gesangslehrerin an der McGill University – Schulich School of Music), Marina Levitt und Penina Schartz (Jerusalem Academy of Music and Dance), Eliyahu Schleifer (Hebrew Union College Jerusalem), Nino Sandow (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) und Verena Rein (Universität der Künste Berlin). Der interkulturelle und interreligiöse Dialog, steht im Zentrum ihrer kreativen Arbeit.

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