DIE GEBETSGESÄNGE IM ALGERISCHEN RITUS

Dargeboten von Zabulon Sebban (1911-1983)

Eine Auswahl der Gebete, dargeboten von Zabulon Sebban (1911-1983), der von 1927 bis 1961 als Hazzan im Großen Tempel von Algier tätig war

In seiner Jugend besuchte Zabulon Sebban das Rabbinerseminar „Ets Haïm“ in Algier, dabei sollten zwei seiner Kommilitonen später zu bekannten Rabbinern werden: Meyer Jaïs (in Paris) und Simon Morali (erst in Nancy dann in Nizza). Durch seine Lehrer (den Großrabbiner Dayan Isaac Hanoune, sowie die beiden Großrabbiner Loufrani und Isaac Morali) erwarb er eine umfassende Kenntnis der heiligen Texte und entdeckte zudem sein Interesse für das Textstudium.

Von 1927 bis 1961 war er als ehrenamtlicher Hazzan, erst im Großen Tempel von Algier, dann in der kleinen Synagoge der Rue Sainte tätig und brillierte dabei in der traditionellen Liturgie. Singen, teilen und gleichzeitig lehren, das tat er durch bewusste Pausen oder den Rhythmus, mit welchen er dieses oder jenes Wort (oder auch nur eine Silbe) bedachte, welche sich als besonders wichtig, für das bessere Verständnis des Gebets erweisen sollte. Seine sanfte, warme und anpassungsfähige Stimme gab Einblick in die Herkunft der Melodien: Spanien, Portugal, Marokko, Algier…

 

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