L’enfer aussi a son orchestre

Hélios Azoulay und Pierre-Emmanuel Dauzat

Librairie Vuibert, 09-2015, 208 S.

Dieses Buch ist die unvorstellbare Geschichte der Musik, die in der Hölle der Nazi-Lager entstand. Man begegnet Frauen, Männern und Kindern am Rande eines Abgrunds, aus dem die Musik auftauchte und ihnen manchmal die Kraft zum Leben oder zum Widerstand gab. Im Gegensatz dazu gibt es die SS, die die Musik verrät und sie benutzt, um noch mehr zu vernichten. Diese einfühlsame und bewegende Erzählung lässt zum ersten Mal einen unbekannten Aspekt der Geschichte des Holocaust wieder auferstehen.

Und da die Musik der reinste Weg von der Seele zum Herzen ist, geht man erschüttert aus dieser Lektüre hervor.

Eine CD des Ensemble de musique incidentale begleitet dieses Buch. Im Anhang befindet sich ein unveröffentlichtes Meisterwerk von Viktor Ullmann, das er während der Deportation geschrieben hat.

Das Buch bestellen

Aktie :
0:00
0:00

Sie werden auch gefallen

Fun a Velt Vos iz Nishto Mer

Diese CD, eingespielt vom Klarinettisten Angelo Baselli und dem Akkordeonisten Gianluca Casadei, enthält mehr als fünfzehn jiddische und Klezmer-Melodien, die…

Der Beitrag jüdischer Komponisten zum Hollywood-Kino

In den 1930er Jahren zwang der Aufstieg totalitärer Regime in Europa viele jüdische Musiker zur Emigration in die Vereinigten Staaten.…

Exile to Hollywood

Dieses Album beleuchtet das Goldene Zeitalter der Hollywood-Filmmusik anhand des Schicksals jüdischer Komponisten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins…

Der judéo-spanische Gesang: Zwischen mündlicher Überlieferung und kunstvoller Komposition

Die mündlich überlieferte judeo-spanische Musik entwickelte sich ab den 1920er Jahren unter dem Einfluss folkloristischer Strömungen und von Komponisten wie…