Les Cinq pièces pour orchestre op. 16 d’Arnold Schoenberg

Von Alain Poirier

Der Verlag Aedem Musicae hat soeben eine dokumentierte Studie von Alain Poirier über Arnold Schönbergs Fünf Stücke für Orchester op. 16 veröffentlicht. Eine Gelegenheit, in den künstlerischen und kulturellen Kontext des Jahres 1909 einzutauchen und dieses erstaunliche Werk Schönbergs zu verstehen.

Schönbergs Fünf Stücke für Orchester op. 16, die regelmäßig als eines der erstaunlichsten Werke aus der Zeit vor 1914 bezeichnet werden, faszinieren neben Strawinskys Erwartung, Le Sacre du printemps und zahlreichen Werken von Debussy und Bartók auch mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung noch immer Hörer und Komponisten. Schönberg, der mit den größten Künstlern seiner Zeit – Strauss, Mahler, Busoni oder Kandinsky – verbunden war, tauchte 1909 in das Unbekannte ein, als Freud, Klimt oder Musil die Geheimnisse des Unbewussten erforschten. Die Musik und die Malerei verweisen bei dieser Suche nach einem neuen Ausdruck aufeinander, wobei das dritte Stück, das berühmte „Farben“, eine der schillerndsten Demonstrationen darstellt.

Der erste Teil des Buches beschreibt den künstlerischen und kulturellen Kontext des Jahres 1909. Der zweite Teil ist der Untersuchung der fünf Stücke gewidmet.

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Hören Sie sich die Radiosendung L’oeuvre juive de Schönberg an, produziert und moderiert von Hervé Roten, mit Danielle Cohen-Levinas als Gast.

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