Die Slichot im aschkenasischen Ritus Westeuropas

Eine Auswahl von Selihot gespielt von Adolphe Attia, Joseph Borin, Michel Heymann, Emile Kaçmann, Samuel Lison und Max Warchawski

Die Slichot sind Gebete der Buße und Reue, mit denen der Gläubige bei Gott, für die begangenen Sünden, um Vergebung bittet. Dieser Brauch basiert auf den 13 göttlichen Attributen der Barmherzigkeit, die der Überlieferung nach, Moses von Gott übergeben wurden (Exodus, 34, 6-7).

Ursprünglich wurden die Slichot während der Jom-Kippur- und Fastengottesdienste gelesen. Dann weitete sich der Brauch auf die 10 Tage (Jamim Noraim), zwischen Rosch ha-Schana und Kippur aus. Die aschkenasische und die chassidische Gemeinschaft sprechen die Slichot an dem Samstag, welcher dem Fest Rosch ha-Schana (um mindestens vier Tage) vorausgeht. Die sephardischen Gemeinschaften wiederum, lesen sie ab dem 1. Elul, vierzig Tage lang bei Sonnenaufgang und vor dem Morgengebet.

Auf der folgenden Playlist ist eine Auswahl an Slichot zu hören, welche hauptsächlich in den aschkenasischen Gemeinschaften Elsass-Lothringens (Joseph BorinMichel Heymann, Samuel Lison, Max Warchawski) – und in der aschkenasischen Gemeinschaften aus Paris (Adolphe Attia, Emile Kaçmann) gesungen werden. Enthalten sind sowohl Aufnahmen der Forschung, Übungen der Liturgie als auch Konzertaufnahmen. In der letztgenannten Kategorie werden die Sänger zudem instrumental begleitet, was in der Regel, bei religiösen Zeremonien in der Synagoge, nicht der Fall ist.

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