La fanfare de Bangui

Von Simha Arom

Les empêcheurs de tourner en rond, 05-03-2009, 210 S.

Es beginnt wie ein Abenteuerroman: Ein Anruf des israelischen Außenministeriums schlägt 1963 einem Hornisten des Radio-Symphonieorchesters vor, im Rahmen eines Kooperationsprogramms in die Zentralafrikanische Republik zu reisen: Der zentralafrikanische Präsident will eine Blaskapelle…

Es wird nie eine Blaskapelle geben. Aber Simha Arom entdeckt außergewöhnliche Musik, insbesondere die der Pygmäen, und ist sofort überwältigt: “Ich spürte, dass ihre Musik aus den Tiefen der Zeit kam, aber irgendwie auch aus meinem tiefsten Inneren. Und doch konnte ich sie nicht kennen, da ich noch nie etwas Ähnliches gehört hatte. Es war erschreckend. Wie machten diese Musiker das? Ich war völlig verblüfft.” Um das zu verstehen, macht sich Simha Arom auf eine lange Reise durch die Zentralafrikanische Republik. Er wird neue Forschungsmethoden erfinden, ein Museum für Volkskunst und Traditionen gründen und mehr Aufnahmen machen. Er wird ein weltweit anerkannter Ethnomusikologe werden.

Von den Wäldern, in denen die Pygmäen unter schwierigen Bedingungen leben, bis zu den Bühnen der Musikfestivals in Europa, wo sie nun auftreten, erzählt uns Simha Arom täglich von diesen Begegnungen, die sein Leben verändert haben.

Simha Arom, ausgebildeter Hornist und Musikwissenschaftler, ist emeritierter Forschungsdirektor am CNRS. Er ist Träger der Silbermedaille des CNRS (1984) und wurde viermal mit dem Grand Prix der Académie Charles-Cros ausgezeichnet, darunter mit dem Preis des Präsidenten der Republik. Im Jahr 2008 erhielt er den Koizumi Fumio Prize for Ethnomusicology (Tokio) und den internationalen Preis der Fyssen-Stiftung.

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